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Berichte 2010 Titel und Link zum Bericht   Ort/ Region Initiator Kategorie Jahr.Mon
Nacktwanderung mit Alfons, dem humoristischen Franzosen (12.09.10) Sauerland Helmut wandern 2010.09
Nacktwanderung in der Eifel (07.08.10) Eifel Michael wandern 2010.08
Nacktwanderung am Eisenberg (11.07.10) Sauerland Helmut wandern 2010.07
Nacktwanderungen auf dem Rothaarsteig (27.06.10) Rothaarsteig Horst wandern 2010.06
Nacktwanderung in der Rhön (13.06.10) Rhön Helmut wandern 2010.06
Naturistenstieg-Eröffnung im Harz (28.-30.05.) Harz Horst wandern 2010.05
Pfingst-Nacktwanderung im Rothaargebirge (25.05.10) Rothaargebirge Horst wandern 2010.05
Nacktwanderung im Taunus (25.04.10) Taunus Luftikus wandern 2010.04
Nacktwanderung am Möhnesee (18.04.10) Sauerland Helmut wandern 2010.04

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Nacktwanderung am Möhnesee (18.04.10)

Bild 1: Nacktwandern im Arnsberger Wald
Bild 1: Nacktwandern im Arnsberger Wald Bild 2: Am »Südlichen Randweg« des Möhnesees hatten wir zahlreiche Begegnungen mit Radlern und Fußgängern Bild 3: Bei Radverkehr in beiden Richtungen mussten wir uns streng rechts halten, um genug Platz zu lassen
Vom Aupketal zum Möhnesee und in einem großen Bogen zurück - das war die Nacktwanderung zum Saisonauftakt 2010. 16 Wanderinnen und Wanderer zwischen 18 und 66 Jahren starteten auf die 17 km lange Strecke bei 19° bis später 22° Luft und Sonnenschein und erlebten zahlreiche Begegnungen mit bekleideten Wanderern und Radfahrern - natürlich besonders auf dem „Südlichen Randweg“ des Stausees, dem die Gruppe für knapp 3 km folgte.
Auf dem Rückweg erreichten wir eine Stelle, an der ein März-Sturm nur wenige Wochen vor unserer Wanderung über eine Wegstrecke von 100 m noch einige Nadelbäume umgeworfen hatte. Das Überklettern war für die nackten Wanderer und Wanderinnen eine recht pieksige Angelegenheit! Besonders unangenehm wurde die Passage für die Barfußwanderer, die bei jedem Tritt erst einmal die hochstehenden Fichten- und Kiefernnadeln platt treten mussten...
Bild 4: Ein pieksiges Hindernis galt es zu überwinden
Bild 4: Ein pieksiges Hindernis galt es zu überwinden
Woraus ich die Lehre mitnahm, dass man als Initiator die letzte Kontrollwanderung der Strecke möglichst zeitnah vor dem geplanten Wandertermin absolvieren sollte - diesmal waren 6 Wochen vor dem Termin offensichtlich nicht zeitnah genug. Dabei war der Sturm im März gar nicht so heftig gewesen, dass größere Schäden im Wald zu befürchten gewesen wären.

Nacktwanderung im Taunus (25.04.10)

Bild 5: Noch sehr zartes Grün schmückte die Zweige der Bäume im Taunus
Bild 5: Noch sehr zartes Grün schmückte die Zweige der Bäume im Taunus Bild 6: Mehr als 40 nackte Wanderer und Wanderinnen waren unterwegs
Am letzten Aprilsonntag hatte Luftikus in den Taunus in die Nähe von Brandoberndorf geladen. Treffpunkt war auf dem Parkplatz des Schwimmbads, von dem aus die mehr als 40 WanderInnen auf einen 16 km langen Rundweg starteten.
Bild 7: Ein Polizeiauto drängelt sich nach vorn
Bild 7: Ein Polizeiauto drängelt sich nach vorn Bild 8: Mit den guten Wünschen des Polizisten fanden wir noch einmal ein Plätzchen für eine Rast
Gegen Ende der Wanderung holte uns ein Streifenwagen der Polizei ein und fuhr eine Weile lang im Schritttempo hinter uns her. Dann überholte er die Wandergruppe und hielt, als er die Spitze erreicht hatte, an. Zwei Polizisten stiegen aus.

"Wer ist hier derjenige, der sagt, wo es langgeht?"
Luftikus meldete sich: "Das bin ich."
"Was machen Sie hier?"
"Wir wandern."
"Wo wollen Sie hin?"
"Zum Schwimmbad. Dort stehen unsere Autos. Da ziehen wir uns wieder an und fahren anschließend in ein Waldrestaurant zum Abendessen."
"Aha. Und außer Wandern machen Sie nichts?"
"Nein. Es heißt, zwischendurch machen wir auch mal eine Rast und stärken uns."
"Ah ja. Na, dann wünschen wir Ihnen noch eine schöne Wanderung!"

Der Polizist ging schon auf das Auto zu. Dann drehte er sich noch einmal um:
"Wissen Sie was? Wir sind jetzt 37 km gefahren, um Sie zu finden. Und müssen wieder 37 km zurück fahren. Wenn Sie das nächste Mal so eine Wanderung vorhaben: Rufen Sie uns doch vorher an oder schicken Sie eine Mail. Dann wissen wir Bescheid und können Leuten, die uns anrufen, gleich sagen: Ja, wir wissen Bescheid, das sind halt Nacktwanderer."

Das hat Luftikus dann auch zugesagt, und seitdem empfehlen wir allen Initiatoren von Nackt-Events, vorher die Polizei zu informieren, damit die nicht unnötig ausrücken muss, sondern für wichtigere Einsätze bereitsteht.

Pfingst-Nacktwanderung im Rothaargebirge (25.05.10)

Bild 9: Zur Pfingstwanderung im Rothaargebirge waren über 60 TeilnehmerInnen gekommen
Bild 9: Zur Pfingstwanderung im Rothaargebirge waren über 60 TeilnehmerInnen gekommen Bild 10: Nur gelegentlich führte der Weg an Häusern und Löwenzahn-Wiesen vorbei Bild 11: Bekleidet liefen ein Reporter des WDR und zwei Volontärinnen mit Bild 12: Auch auf den grob geschotterten Wegstrecken blieb der Anteil der Barfußwanderer hoch Bild 13: Auf der Wiese im Tal gab es eine Rast
Die 7. Pfingstwanderung im Rothaargebirge hatte über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angelockt. Strahlender Sonnenschein bot ausgezeichnete Bedingungen für die 14 km lange Tour, die von einem Fernsehreporter des Westdeutschen Rundfunks und zwei Volontärinnen begleitet wurde.
Diese drei waren die einzigen, die es vorzogen in Kleidern zu wandern, während die Zahl derjenigen, die »vom Scheitel bis zur Sohle« barfuß gingen, auf fast ein Dutzend gestiegen war. Und das sogar auf Wegen, die mit ihren groben Schottersteinen die Barfuß-Anfänger nur abschrecken konnten!
Bild 14: Weiter führte die Wanderung durch herrlich sonnendurchflutetes Land
Bild 14: Die Wanderung führte durch herrlich sonnendurchflutetes Land