Aktuell

Keine Karten mehr verfügbar für die „Naked Tour“ in der Rotterdamer Kunsthal [15.06.21]

Nachtrag: Der u. g. Link zum Online-Kartenverkauf führt auf die Meldung "Helaas zijn er voor de geselecteerde dag geen online tickets meer beschikbaar. Kies een andere dag. Aan de kassa worden geen tickets verkocht." ("Leider sind für den gewählten Tag keine Tickets mehr verfügbar. Bitte wählen Sie einen anderen Tag. An der Abendkasse werden keine Tickets verkauft."). Ob es einen anderen (zweiten) Tag für die "Naked Tour" geben wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Auch 2021 (26. Juni) wieder eine „Naked Tour“ in der Rotterdamer Kunsthal [14.06.21]

Die „Naked Tour“ in der Kunsthal in Rotterdam ist in den vergangenen Jahren zur Traditions-Museumsführung mit insgesamt über 200 Besuchern aus den Niederlanden und dem angrenzenden Ausland angewachsen. Dieses Jahr lädt die Kunsthal die Öffentlichkeit ein, in der Ausstellung „We Are Animals“ nackt das Tierreich der Kunst zu betreten.
Dazu heißt es auf der Website der „Kunsthal“:

Die Kunsthal lädt die Öffentlichkeit ein, das Tierreich der Kunst zu betreten. Die Ausstellung „We Are Animals" versammelt eine Vielzahl außergewöhnlicher Tierkreationen von über dreißig zeitgenössischen Künstlern. Werke u.a. von Maurizio Cattelan, Candida Höfer, Paul McCarthy und David Shrigley illustrieren die Beziehung zwischen Mensch und Tier und zeigen, wie wir Menschen uns durch Tiere betrachten und zu verstehen versuchen. Skulpturen van gefiederten Eisbären, Installationen mit wilden Wölfen, monumentale Gemälde von Schmusekatzen und ergreifende Fotografien von Zoos: Die anspruchsvolle Werkauswahl bildet eine anregende Ausstellung, die provoziert und uns als Menschen den Spiegel vorhält – und die man einfach besucht haben muss.

„We Are Animals“ erkundet verschiedene Facetten der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Die Arbeiten zeigen scharfe Perspektiven auf die menschliche Manipulation anderer Arten. Darüber hinaus drücken sie die Bewunderung und das Feiern von Tieren als wunderbare Geschöpfe aus, in denen wir so viel von uns selbst erkennen.

Menschen umgeben sich gerne mit kuscheligen, niedlichen Geschöpfen. Bunte Stofftiere füllen Spielzeugläden, Bilder und Videos von Katzen werden massenhaft im Internet betrachtet und geteilt, und viele von uns gehen mit ihrem Haustier um wie mit unserem liebsten Familienmitglied. Die Künstler in „We Are Animals“ untersuchen diese Tatsache und zeigen gleichzeitig die Kehrseite. Die enorm aufgeblasenen, zuckersüßen Bilder von Internetkatzen von Martin Eder machen das Liebliche fast monströs. Eine Videokompilation von Cory Arcangel, in der Katzen über Klaviertasten paradieren, ergibt eine Kakophonie. Und Maurizio Cattelans Installation mit einem Kaninchen, das an seinen extrem langen Ohren hängt, macht uns das schiefe Kräfteverhältnis zwischen Mensch und Tier bewusst.

FABELHAFT

„Go to hell", faucht uns ein hellblauer Hahn zu. Der Künstler David Shrigley gibt seinen Tieren eine Stimme, oft mit einem ironischen Unterton. Speziell für die Ausstellung 'We Are Animals' hat er eine neue Serie seiner Cartoon-Tiere geschaffen. Seit jeher nehmen wir Tiere hinzu, wenn wir Geschichten über uns selbst erzählen. In Fabeln und Mythen schreiben wir ihnen menschliche Eigenschaften zu: der schlaue Fuchs, der störrische Esel, die weise Eule. Diese symbolischen Geschichten werden von Künstlern neu aufgegriffen. John Baldessari zum Beispiel lässt ein lebensgroßes Kamel fast durch das Nadelöhr krabbeln. Und ein Highlight der Ausstellung: die gefiederten Eisbären von Paola Pivi. Sie wirken lebensecht, aber da geht irgendetwas Seltsames vor sich. Diese farbenfrohen Tiere beschäftigen sich mit menschlichen Aktivitäten wie Yoga, Tanzen und einfach miteinander abhängen.

WILDE TIERE

Tiere können uns auch zurückschrecken lassen und uns mit der Wildnis konfrontieren, von der wir als Menschen inzwischen weit entfernt sind. Kein Wunder, dass wir so fasziniert sind vom Wolf, der in den letzten Jahren wieder verstärkt seinen Platz in unserer Gesellschaft einnimmt. Marc Dion stellt dieses faszinierende Tier auf ein ungewöhnliches Podest: die 'Mobile Wilderness Unit', eine Umkehrung der Wohnmobile, von denen aus Menschen bequem die Wildnis erkunden können. Mit eindringlichen Fotografien fängt Candida Höfer ein, wie wir in Zoos exotische Tiere aus der Distanz betrachten, losgelöst von ihrem natürlichen Lebensraum. Der Künstler Douglas Gordon lässt die Öffentlichkeit in einer speziellen, lebensgroßen Videoinstallation näher als je zuvor an den beeindruckenden Elefanten heran. Mit Ehrfurcht und Bewunderung beobachten wir, wie das majestätische Tier auf dem Boden einer Kunstgalerie liegt und seinen mächtigen Körper in allen möglichen unnatürlichen Positionen bewegt.

We Are Animals ist in Zusammenarbeit mit ARKEN Museum of Modern Art, Dänemark, entstanden.

KATALOG

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in englischer Sprache, „Animals in Art“, mit Essays und Artikeln von Dorthe Juul Rugaard, Giovanni Aloi und Lisa Sjølander Andresen. Herausgegeben von ARKEN Museum für Moderne Kunst, 19,95 Euro, ISBN 978-87-78751-36-2, 95 Seiten. Erhältlich im Kunsthal Shop und über .

Keines der ausgestopften Tiere in der Ausstellung wurde getötet, um Teil der Kunstwerke zu werden.

Quelle: https://www.kunsthal.nl/nl/plan-je-bezoek/tentoonstellingen/weareanimals/

Die Anmeldung über den natury-Nacktivitätenkalender ist dieses Jahr ausnahmsweise leider nicht möglich. Bitte nutze das Online-Reservierungs-Feld auf der Website der Kunsthal: https://ticketshop.kunsthal.nl/Exhibitions/Register?id=EC9A24E5-89CA-EB11-81D7-00155DCCEB01&refresh=y&language=NL

Angaben zu den Corona-Regeln in der Kunsthal in Niederländisch und Englisch findest du auf der Website der Kunsthal.

Wegen der Standard-Corona-Maßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Zeitfenster und beschränkte Teilnehmerzahl) bitten wir euch dieses Jahr, euren nackten Besuch in der Kunsthalle über den Online-Ticketverkauf selbst zu regeln. Die Kunsthal verlangt KEINE vorherige Testung, aber bei einem Aufenthalt von länger als 12 Stunden in den Niederlanden nach Einreise aus Deutschland ist nach dem heutigen Stand (15. Juni 2021) ein negatives Testergebnis erforderlich. Sobald im Rahmen von Corona wieder ein normaler Besuch möglich sein wird, werden wir gerne wieder die Initiative zum Besuch und ggf. eine deutsche Synchron-Übersetzung der Führung für euch regeln.

Guido

natury ist auf einen neuen Server umgezogen [17.05.21]

Die einzelnen Sprachversionen der natury-Website haben mit dem Umzug auf einen neuen Server auch ihre eigenen URLs bekommen:
natury.info (EN),
natury.nl (NL) und
natury.fr (FR)
sind jetzt neben natury.de (DE) in unabhängiger Installation eingerichtet.

Kein Gift in Brandenburgs Wäldern - Petition bei change.org von 2019, Update [17.05.21]

Im Frühjahr 2019 haben wir mit 100.000 andern Menschen zusammen in einer Petition bei change.org darum gekämpft, "Kein Gift in Brandenburgs Wäldern" zu spritzen - entgegen den Plänen des Forstministeriums in Potsdam. Die Petition hatte Erfolg, und das Giftspritzen wurde aufgrund einer Klage des NABU Brandenburg vom Oberverwaltungsgericht verboten.

Unsere Bürgeraktion hat jetzt ein Denkmal gefunden: Der »Stein der 100.000« erinnert an die 100.976 Unterzeichner der erfolgreichen Petition!


Bild: Deep Link zu change.org

Das Petitions-Update bei change.org lesen (neues Fenster). Karte Borkwalde, Siebenbrüderweg

Nackter Flitzer im Europa-League-Duell von Granada mit Manchester United [10.04.21]

Im Europa-League-Duell von Granada mit Manchester United hat es der Flitzer Olmo Garcia Guerrero mal wieder geschafft, nackt auf das Spielfeld zu flitzen und für mehr Naturverbundenheit zu demonstrieren. Auf den Artikel in der Krone (Zeitung in Österreich, krone.at) hat uns Bernd aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür!

Ein Mann pöbelt zwei nackte Radfahrer an - und wird deshalb zu Geldbuße verurteilt [23.03.21]

Vor dem Magistrats-Gericht in Chelmsford (Grafschaft Essex in England, ca. 45 km nordöstlich von London) wurde ein 27-jähriger Mann zu einer Geldstrafe von 180 Pfund sowie eine Entschädigungszahlung an die Opfer verurteilt.

Gazette Standard

Er hatte zwei nackte Radfahrer, die im Rahmen des jährlich stattfindenden Welt-Nackt-Radel-Tags (WNBR) unterwegs waren, auf übelste Weise beschimpft und angepöbelt. Die Radfahrer hatten seine Schimpfkanonaden auf Video aufgenommen und Anzeige erstattet.

Dieses Urteil ist bemerkenswert in einem Land, in dem ein Mann wie Stephen Gough bereits mehr als zehn Jahre im Gefängnis verbringen musste, nur weil er nackt wanderte. In der vorliegenden Verhandlung ging es aber nicht um die gerichtliche Bewertung des nackten Radelns sondern um die beleidigenden Äußerungen den nackten Radfahrern gegenüber. Der WNBR ist in England ein angemeldetes und genehmigtes Nacktradel-Event.

Web-Link zum Original-Artikel (englisch) in Gazette Standard (neues Fenster)

Link zum PDF des Original-Artikels (neues Fenster)

Link zum PDF der deutschen Übersetzung des Artikels (neues Fenster)

 

Jüngste Event-Berichte

Berichte 2021 Titel/Link Ort/Region Initiator Kategorie Jahr.Mon
Wander-Training im Sauerland mit »Arnsberger Aussichten« [20.06.21] Sauerland Helmut wandern 2021.06
Abarbeiten des Corona-Specks: Fitness-Training in den Baumbergen [17.06.21] Münsterland Rainer wandern 2021.06
Bergisches Land: Nacktwandern am Oberlauf der Wupper [14.06.21] Bergisches Rainer wandern 2021.06
Sommer-Vorfreuden im Münsterland bei Merfeld am letzten Tag im Mai [02.06.21] Münsterland Rainer wandern 2021.05
Saisonauftakt am Blauen Mittwoch vor Ostern [01.04.21] Münsterland Helmut radeln 2021.03
Nacktwandern im Vorfrühlings-Stadtwald von Hagen [23.02.21] Westfalen Thomas wandern 2021.02
Menu (benachbarte Artikel)
Menu (Komplette Sitemap)