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Nacktwander-Auftakt im Sauerland bei Iserlohn am 19. April 2009

Bild 1: Die Nacktwandergruppe unterwegs im Sauerland
Bild 1: Die Nacktwandergruppe unterwegs im Sauerland Bild 2: An manchen Passagen musste man vom rechten Weg abweichen Bild 3: Unterwegs begegneten uns gelegentlich Mountain-Biker Bild 4: Im Tal angekommen unterquerten wir eine alte, steinerne Eisenbahnbrücke Bild 5: Die steilen Felsen ragen vom Grund des Hönnetals 40 m senkrecht in die Höhe
Stephanopel war der Startpunkt einer Wanderung durchs bergige Sauerland südlich von Iserlohn. Gleich zu Beginn gab es eine Steilstrecke zu bewältigen, die den Wanderinnen und Wanderern einen Höhengewinn von ca. 200 m brachte. Da es danach wieder 300 m bergab ging und erneut ein Aufstieg folgte, wurden kumuliert fast 600 Höhenmeter erklommen. Auch aufgrund der teils recht naturnahen Wege, auf denen man hin und wieder auch Hindernissen ausweichen musste, ergab sich ein recht anspruchsvolles Wanderprogramm.
Das Hönnetal mit seinen imposanten Felswänden und der von Eiszeitjägern genutzte Feldhofhöhle waren die im Tal gelegen Höhepunkte der 16 km langen Wanderung. Die Höhle wurde schon vor rund 100.000 Jahren von Neandertalern genutzt, von denen noch rund 150 Steinwerkzeuge hier gefunden wurden.
Auch der Homo sapiens hinterließ u. a. mit einer 15.000 Jahre alten Speerspitze seine Spuren, ebenso wie zahlreiche Wildtiere, vor allem Höhlenbären, die ihre Winterruhe gern hier verbrachten. Im 2. Weltkrieg diente die Höhle noch als Munitionslager, danach wurde sie wieder Ausflugsziel für die zahlreichen Spaziergänger und Wanderer, die sich durch den Balver Wald bewegen.
Bild 6: Auf den Spuren von Steinzeitjägern und Munitionslager-Wachpersonal
Bild 6: Auf den Spuren von Steinzeitjägern und Munitionslager-Wachpersonal Bild 7: Auf dem Rückweg zum Parkplatz in der tief stehenden Nachmittags-Sonne

Das Erste-Mai-Wochenende im Harz (Fr. 1. - So 3. Mai 2009)

Bild 8: Wir starteten unsere Wanderung südlich des Campingplatzes über eine Frühlingswiese
Bild 8: Wir starteten unsere Wanderung südlich des Campingplatzes über eine Frühlingswiese Bild 9: Der nördliche Teil der von uns 2009 gewanderten Strecke gehört nicht zum offiziellen Naturistenstieg
Der Betreiber des Campingplatzes „Panoramablick“ in Dankerode, Heinz Ludwig, hatte die Idee gehabt, in der Nähe einen Nacktwanderweg einzurichten. Der Harzer Verkehrsverband griff die Idee auf, unterstützte Ludwig bei den weiteren Planungen und registrierte eine starke Resonanz, auf die der Vorschlag in der breiten Öffentlichkeit stieß. Das ganze Jahr 2008 über machte die Idee in allen möglichen Zeitungen und Nachrichtensendungen die Runde in ganz Deutschland
Eine Gruppe von etwa 20 Nacktwanderern nutzte dann das Maiwochenende 2009 zu einem Besuch mit ersten Probewanderungen im Harz. Die meisten wohnten auf dem Campingplatz in Dankerode. Von dort aus wanderten wir abwärts ins Tal der Wipper, danach weiter flussabwärts bis zur Talsperre. Nach der Umrundung der Talsperre ging es zurück - eine Gesamtstrecke von 17 km. Der fürs Auge attraktivste Teil der Wanderung war die Strecke nördlich des Stausees, von wo aus sich immer wieder Blicke auf den See auftaten, außerdem gab es einige Stellen, an denen man schwimmen gehen konnte.
Bild 10: Am Südrand der Talsperre gibt es einen beliebten Badeplatz
Bild 10: Am Südrand der Talsperre gibt es einen beliebten Badeplatz Bild 11: Am Grunde des Wippertals erreichten uns die Sonnenstrahlen nur selten
Die Menschen, denen wir begegneten, wussten natürlich davon, dass Planungen für einen Nacktwanderweg existierten. ”Wir üben schon mal!”, erklärten wir denen, die sich überrascht zeigten, tatsächlich schon einer nackten Wandergruppe zu begegnen. [Die Eröffnung des Naturistenstiegs fand nämlich erst ein Jahr später statt.]

Wanderung im Ebbegebirge an der Fürwigge-Talsperre (16. Mai 2009)

Bild 12: Es war kühl in 600 m Höhe über NN: Nicht alle Nacktwanderer wanderten nackt
Bild 12: Es war kühl an der Nordhelle Bild 13: Meine Winterhandschuhe sorgten dafür, dass ich keine kalten Hände bekam Bild 14: Vorbei an einzelnen Häusern führte der Rundweg überwiegend durch Waldland
Die Nordhelle im Märkischen Kreis ist mit 662 m der höchste Berg des Ebbegebirges und des Märkischen Kreises. Auf einem der vielen Parkplätze unterhalb des Gipfels, die im Winter die Autos der Skiausflügler aufnehmen, begann unsere Wanderung Richtung Fürwigge-Talsperre. Es war recht kühl, so dass mir meine Winter-Handschuhe gute Dienste leisteten, den gesamten Körper warm zu halten - denn wenn die Hände warm sind, bleibt alles andere auch warm.
Die Talsperre, die früher Versetalsperre hieß und ihren Namen an die später gebaute, größere Nachbarin abgeben musste, ist heute reine Trinkwassertalsperre. Mit ihrem knapp 5 km langem Rundweg ist sie Ziel vieler Spaziergänger, Jogger, Radfahrer - oder eben Nacktwanderer.

Wanderung in den Bückebergen (23. Mai 2009)

Bild 15: Frühsommersonne durchstrahlt den lichten Wald: Es wird Zeit für nackte Wanderer
Bild 15: Frühsommersonne durchstrahlt den lichten Wald Bild 16: Auf befestigten Wanderwegen oder grasbewachsenen Pfaden - Garmin kennt die Route Bild 17: Höhepunkt der Wanderung ist der Steinbruch, in dem Dinosaurierspuren gefunden wurden
Die Bückeberge liegen östlich von Bückeburg, dazwischen liegt allerdings noch Bad Eilsen - ein Ort, den viele A2-Benutzer von der Autobahn-Ausfahrt her kennen. Aufgrund der bergigen Umgebung hat der Ort mit 2500 Einwohnern sogar zwei (!) Ausfahrten: Bad Eilsen West und eine Ausfahrt Ost (diese allerdings nur in Fahrtrichtung Dortmund).
Höhepunkt der Nacktwanderung durch die Bückeberge war der Vergleich unserer menschlichen Füße mit den 140 Millionen Jahre alten Fußabdrücken der Dinosaurier, die hier in einem Sandsteinbruch entdeckt wurden. Seitdem ist der Steinbruch wichtigster Bestandteil eines Erlebnispfads mit 9 Stationen zum Thema Dinos und Wald geworden.
Bild 18: Man erkennt Fußabdrücke als Unebenheiten in den Steinplatten
Bild 18: Man erkennt Fußabdrücke als Unebenheiten in den Steinplatten

Pfingst-Nacktwanderung am 31. Mai 2009

Den Pfingstsonntag verbrachten über 60 Nacktwander-Fans wieder mit Wandern im Rothaargebirge. Die Spuren des Kyrill-Orkans von 2007 waren vielerorts noch sehr deutlich sichtbar. Die Wander-Route führte diesmal durch das Edertal bis an die Eder-Quelle und zum Mittelpunkt des Kreises Siegen-Wittgenstein, der durch einen Findling mit einer Bronzetafel markiert wird.
Bild 19: Pfingstsonntag ist Nacktwandertag - das ist seit 6 Jahren zur Tradition geworden
Bild 19: Pfingstsonntag ist Nacktwandertag - das ist seit 6 Jahren zur Tradition geworden Bild 20: Die Teilnehmerzahl lag über 60 - andere Wanderer und Radausflügler staunten nicht schlecht
Zwei 10-jährige Jungs waren die jüngsten Teilnehmer, die Senior-Rolle übernahm ein 78-Jähriger. Für alle nackten Wanderer war die 14 km lange Tour bei warmem Frühsommerwetter ein geselliges Miteinander, das im Garten-Restaurant des Forsthauses mit Kaffee und Kuchen oder handfesteren Snacks einen gemütlichen Ausklang fand.
Bild 21: Mancherorts wurde der Weg durch die Kyrill-Schäden zu einem Hindernispfad
Bild 21: Mancherorts wurde der Weg durch die Kyrill-Schäden zu einem Hindernispfad Bild 22: Erich Kästners Zeilen beschreiben die ewig wohltuende Stimmung, die der Wald verbreitet