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03: Die Gleichberge - Zeugen vulkanischer Aktivität [06.08.22]

Die Gleichberge sind die imposantesten Zeugen der tertiären vulkanischen Aktivität der Heldburger Gangschar, die sich von hier ausgehend einst bis südlich des Mains zog. Die Gleichberge, die hauptsächlich aus den vulkanischen Basalt-Kegeln des Großen Gleichbergs (679 m) im Süden und des Kleinen Gleichbergs (641,3 m) im Norden bestehen, befinden sich im thüringischen Landkreis Hildburghausen. Westlich und nordwestlich der Gleichberge befindet sich die Rhön, nordöstlich und östlich der Thüringer Wald. [Quelle: de.wikipedia.org]
1/30 Erste Orientierung
1/30 Erste Orientierung
Wir starteten vom Wanderparkplatz am Waldhaus zwischen Zeilfeld und Römhild bei Hildburghausen und wanderten zuerst zur sog. Teufelskanzel nahe unseres Parkplatzes, dann auf zeitgeschichtlicher Tour an den Gleichbergen bei Römhild. Unterwegs sahen wir einige Denkmäler, die an Opfer des Naziterrors erinnern.
5/30 Weiterwandern
5/30 Weiterwandern
Bei Temperaturen zwischen 26° und 31° waren wir froh über schattige, allerding oft auch schottrige Wege. Der Speicher Buchenhof bot willkomene Gelegenheit für eine längere Pause und Erfrischung im Wasser.
9/30 Nach dem Bade wandern wir zum Aufwärmen in der Sonne
9/30 Aufwärmen in der Sonne
Dann erreichten wir den Ortsrand von Gleichamberg – ein sehr treffender Name, da der Ort gleich am Berg liegt. Gäbe es diesen Namen mehr als einmal, könnte man den Ort Gleichamberg an der Milz nennen, da ein Fließgewässer in der Nähe den Namen Milz trägt.
19/30 Naturschutzgebiet Großer Gleichberg
19/30 Naturschutzgebiet Großer Gleichberg
Danach war der Große Gleichberg das nächste Ziel. Gleich zu Beginn wurden wir über die zweithöchste Waldbrand-Warnstufe IV informiert: "In Waldgebieten sollten öffentliche Straßen und Wege, sowie Waldwege aller Art nicht verlassen werden. Die Forstbehörde darf ausgewiesene Parkplätze und touristische Einrichtungen im Wald sperren." [Quelle: nacktwanderfreunde.de]
21/30 Das Frankenblick-Panorama
21/30 Frankenblick-Panorama
Der Aufstieg erfolgte zunächst auf einer steilen, schottrigen Forstpiste, dann auf einem noch steileren, erdigen Pfad, der z. T. so rutschig war, dass ich angebotene Hilfe gern annahm. Oben boten sich die Aussichten des Franken-, Thüringen- und Rhönblicks. Dazwischen konnten wir Reste eines ehemaligen Abbaubetriebs von Basalt sehen. Die Wege blieben also steinig. - Rainer
23/30 Auf dem Großen Gleichberg
23/30 Auf dem Großen Gleichberg

04: Rundwanderung ab Piesau [06.08.22]

Am 4. August stand eine Wanderung Piesau – Schlossblick – Teufelskanzel – Verschönerungssteig – Steinerner Reiter – Creunitz – Sommersdorf – Abesserschlucht – Piesau an. Wir parkten außerhalb von Piesau. Die Temperatur stieg im Laufe des Tages von 31° auf 36°C. Die geplante Wanderung sollte fast 11 km lang sein und einen Höhenunterschied von ca. 300 m haben.
27/30 Erste Orientierung
27/30 Erste Orientierung
Während der erste Teil des Weges zwar schotterig, aber noch einigermaßen zu gehen war, folgte ein steiler, z. T. rutschiger Abstieg. Außerdem mussten umgefallene, noch nicht weggeräumte Bäume in für mich sehr schwierigen Gelände umgangen werden. Auch dazu nahm ich angebotene Hilfe gern in Anspruch.
Der Aufstieg erfolgte auf einem sehr steilen Weg in der prallen Sonne. Wenige Flecken Schatten nutzen wir gerne für Verschnauf- und Trinkpausen. Noch anstrengender war es für diejenigen, die eine Brille tragen mussten, und denen der Schweiß von der Stirn über die Brillengläser rann.
28/30 Auf der Teufelskanzel
28/30 Auf der Teufelskanzel
Nach etwa 8 km gelangten wir an eine Höhe oberhalb des Ortes Sommersdorf. Birgit und ich entschieden, dass die Anregung, dorthin zu wandern und uns dort abholen zu lassen, für uns eine sehr gute Idee sei. Während die anderen dem geplanten Wanderweg weiter folgten, machten Birgit und ich uns an den Abstieg. Wir hatten die Wahl, entweder auf einem steilen, z. T. rutschigen Pfad direkt abzusteigen oder auf der schotterigen Forstpiste zunächst 300 m zum nächsten Abzweig zu gehen, um dort abzubiegen und nach Sommersdorf relativ bequem abzusteigen.
30/30 Die Story der Teufelskanzel
30/30 Die Story der Teufelskanzel
Leider ging es diesen ersten 300 m steil bis sehr steil bergauf in praller Sonne bei 36°C. Jedes Schattenfleckchen nutzten wir für eine Verschnaufpause. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir den Abzweig, stiegen ab und machten etwa 400 m vor Sommersdorf auf einer Bank Pause.
Wir warteten, um ca. 1 Stunde nach der Trennung der Wandergruppen, Sommersdorf zu erreichen. Vor dem letzten Abstieg zogen wir unsere Notkleidung an, gingen durch den kleinen Ort, in dem sich sogar eine Gaststätte befindet, die auch geöffnet hatte. Wir suchten den nächsten Fleck Schatten direkt am Ortsrand. Kurz darauf traf Alex mit seinem PKW ein. Ich zog meinen Notrock aus, Hose und Hemd an. Wir stiegen ins Auto und freuten uns über die Klimatisierung.
Am Abend feierten wir den Geburtstag von Vittorio, der aus Italien angereist war. Am Morgen und während der Wanderung hatten wir ihm schon gratuliert, ihm im Garten des Restaurants ein entsprechendes Lied in Englisch und Deutsch gesungen.
Ich entschied mich, am nächsten Tag nicht zu wandern, sondern in der Unterkunft einen Ruhetag einzulegen, sowie am übernächsten Tag die Rückreise anzutreten. - Rainer