nacktradeln museum 380mt

Hier zitieren wir den Ablauf von Kontakten mit der Polizei oder Ordnungs-Beamten, die wir bei Nackt-Events erlebten.

15.08.2022 Wald, Wiesen und Bauerschaften bei Emsdetten (WNT 2022)

Auch im Jahr 2022 begegneten unserer Wandergruppe wieder uninformierte Menschen, die ihr fehlendes Verständnis durch Schimpfen und Beleidigungen auszugleichen versuchten. Link zum Bericht (neues Fenster)

6.-12.07.2020, Nacktwanderungen im Münsterland (WNT 2020)

Noch auf dem Startparkplatz des Sonntags-Events erschien eine Polizeistreife, die von einem besorgten Mitmenschen gerufen worden war. „Natürlich dürfen Sie nackt wandern oder radeln, und Sie scheinen ja auch alle zu wissen, wie man sich nackt in der Öffentlichkeit zu verhalten hat.“, sagten die Polizistinnen zu uns. Wir erklärten, dass wir uns in zwei Gruppen von je 10 Personen aufgeteilt hätten und auch sonst an die Vorschriften der Coronaverordnung einhalten werden. Zum Schluss des kurzen Gesprächs wünschten uns die Polizistinnen noch einen schönen Tag - diesen Wunsch erwiderten wir gern.

Auch während der abschließenden Sonntags-Wanderung wurden die beiden Wandergruppen durch eine Polizeistreife eingeholt. Nach einem entspannten Gedankenaustausch zum Thema Nacktwandern wollten die Beamten schon mal den Termin der WNT 2021 wissen, damit sie sich den in ihren Kalender eintragen können. Leider stand der Termin jedoch noch nicht fest.

10.04.2020, Nackte Erkundungs-Wanderung im Münsterland

Bei einer Erkundungs-Wanderung während der warmen Schönwetterperiode in der schärfsten Corona-Warnzeit traf ein nackter Initiator auf eine Kontrollgruppe des Ordnungsamts, die eigentlich das korrekte Corona-Verhalten auf dem Rastplatz prüfen wollte. Die Konfrontation mit dem nackten Wanderer ließ die Beamten zunächst etwas scharf reagieren, aber nachdem sie über den  Zeitungsartikel in den Westfälischen Nachrichten informiert wurden, entschuldigten sie sich und wünschten eine angenehme Nacktwanderung.

22./23.08.2019, Nacktwanderungen im Münsterland (WNT 2019)

Während einer Nacktwanderung zur Metelener Heide begegnete uns in Sellen ein Radfahrer, dem die Worte 'Ist denn die ganze Welt pervers?' entfuhren. Wir versuchten ihm zu erklären, dass von allen Anwesenden niemand pervers sei. Doch das half nicht: Er telefonierte trotzdem nach der Polizei. Einen Tag später, während einer Rast am Mittelland-Kanal, erhielten wir erneut Polizeibesuch. Die Links öffnen in einem neuen Fenster|Tab

30.06.2018, Nacktwanderung in Wuppertal

Der Initiator Günther hatte den Plan zur Wanderung Polizeisamt Startparkplatz zuvor an die Polizeidienststelle mitgeteilt. »Kurz vor Beginn der Wanderung kam am Startpunkt Parkplatz an der Wuppertaler Jugendfarm eine Motorradstreife vorbei. Sie fuhr im Schrittempo an uns vorbei, drehte an der Wendefläche und sagte zu uns im ebenso langsamen Vorbeifahren nur: „Ich hoffe, Sie haben alles auch schön eingecremt!“. Ohne eine Antwort abzuwarten fuhr er wieder davon.«

Aus: Fr 25. Aug: Nacktwanderung oder Radeltour bei Altenberge [25.08.17]

... Die Radelgruppe hatte zahlreiche Begegnungen unterschiedlicher Art: Mit Menschen, mit Pferden und mit Polizisten - letztere hatten mehrere Anrufe erhalten und über 2 Stunden ihrer Dienstzeit nach den nackten Radlern gesucht. Was sie veranlasste darum zu bitten, dass sie zukünftig über ähnliche Events vorab informiert werden - dann könnten sie Anrufer gleich am Telefon beruhigen: „Wir wissen das, die tun nichts Schlimmes“.

Aus: 2 Wochen naturistische Aktivitäten in der Lüneburger Heide [15.07.16]

... Am Samstag, den 09.07. tauchte dann erneut ein Heidepark-Ranger auf und wollte die Nacktwanderung stoppen. Er sagte, er habe den Auftrag, Nacktwanderer, die außerhalb des „offiziellen“ Nacktwanderwegs bei Undeloh angetroffen würden, darauf hinzuweisen, dass sie dies nur dort dürften. Außerdem sprach er von „Erregung Öffentlichen Ärgernisses“, was natürlich völlig abwegig ist, weil das immer eine sexuelle Handlung in der Öffentlichkeit bedingt.

Das glaubte er uns jedoch nicht und rief die Polizei an. Eine Beamtin sprach zunächst von „Entblößung der Geschlechtsteile“, doch wir konnten ihr klarmachen, dass dies nicht Zweck unserer Wanderung sei. Ein weiterer Polizeibeamter meldete sich telefonisch und fragte die Personendaten des Initiators der Wanderung ab. Ein paar Stunden später rief er dann noch einmal an und sagte, es gebe keinen Grund für ein Einschreiten. Diese Nachricht gab der Initiator dann an den Heidepark-Ranger weiter, dem es jetzt sichtlich unangenehm war, bei der Polizei als „Beschwerdeführer“ aufgetreten zu sein.

Aus: Nacktwanderung in der bayrischen Rhön [11.08.13]

... Während eines Wegabschnitts entlang der Hochrhön-Straße sahen wir voraus einen Streifenwagen der Polizei stehen. Die beiden Beamten fischten mit Laser-Kamera zu schnell fahrende Motorrad-Fahrer aus dem Verkehr. Unseren Gruß „Schönen guten Tag“ beantworteten sie mit einem bayrischen „Grüß Gott“. „Wir haben Ihr Fax bekommen, und es haben auch schon eine ganze Menge Leute angerufen.“ Natürlich hatte ich der zuständigen Polizeidienststelle unsere Wanderung angekündigt.

01.10.2011, Nacktwanderung im Teutoburger Wald

Ich hatte als Initiator der 2011-10-01 Teuto im Sonnenschein, Foto: BrunoPolizei in Bad Iburg ein FAX geschickt mit der Information, dass wir zwischen Bad Iburg und Hilter am T.W. eine Nacktwanderung durchführen wollten. Während der Fahrt zum Startparkplatz erreichte mich ein Telefonanruf der Polizei auf meinem Handy.

Link zum Bericht mit dem Gesprächs-Protokoll (neues Fenster)

25.04.2010, Nacktwanderung im Taunus

2010-04-25 Streifenwagen überholt uns, Foto: BerndWir waren 44 Teilnehmer bei einer Nacktwanderung im Taunus. Plötzlich holte uns ein Streifenwagen der Polizei ein und fuhr eine Weile lang im Schritttempo hinter uns her. Dann überholte er die Wandergruppe und hielt, als er die Spitze erreicht hatte, an. Zwei Polizisten stiegen aus.

Link zum Bericht mit dem Gesprächs-Protokoll (neues Fenster)