In einer Gruppe bist du - besonders als noch unsichere*r Anfänger*in - immer gut aufgehoben. Bei 10, 20 oder mehr Teilnehmern ist man gegenüber bekleideten Gruppen, die einem begegnen, meist in der Mehrheit, und das ist immer ein gutes Argument. Außerdem kannst du dich auf die Erfahrung mindestens des Initiators der Wanderung stützen, der in aller Regel seine Intentionen auch argumentieren kann.

Ein paar Tage vor dem Termin bekommst du vom Ansprechpartner per E-Mail Informationen über Treffpunkt, Anreise und Ablauf zugeschickt. Meist ist der Treffpunkt ein Wanderparkplatz, manchmal trifft man sich aber auch an leicht zu findenden Plätzen (z. B. dem Parkplatz eines Einkaufszentrums), von denen aus man dann gemeinsam zum Startpunkt weiterfährt.

Am Treffpunkt wirst du vom Ansprechpartner begrüßt, und brauchst dann eigentlich nur noch das zu tun, was die anderen auch tun: Vielleicht noch ein bisschen klönen, bis es losgeht, und dann: Dich ausziehen und starten.

Bei längeren Events kann eine Umhängetasche oder ein Rucksack hilfreich sein, um Proviant, vor allem aber ein Getränk zu transportieren. Wieviel zu essen und zu trinken man braucht, muss natürlich jeder selbst wissen.

Man verhält sich als Nackter in der Natur wie andere Naturfreunde auch: Wir wünschen einen guten Tag, wenn uns jemand begegnet, und antworten offen und freundlich, wenn wir angesprochen oder gefragt werden.

Natürlich verhalten wir uns der Natur, Tieren und Menschen gegenüber rücksichtsvoll und fürsorglich - wir sind halt Naturisten.