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Nacktwander-Fotografen 2014

Nacktwander-Fotografen 2014

Im Jahr 2014 wurde das Nacktwandern als Thema von Fotografie-Studenten entdeckt. Anfang des Jahres meldete sich zunächst Roshan Adhihetty bei natury, der in Lausanne Fotografie studierte. Er sammelte bei vier Wanderungen Material für seine Examensarbeit, schloss zum Ende des Jahres erfolgreich sein Studium ab und errang sogar noch einen Fotopreis.

Nacktwandern für die (Foto-) Kunst [25.03.14]

Uns hat ein junger candidus fotograficus angeschrieben, der sich als FKK-Fan für seine Diplom-Arbeit zum Fotografen das Thema “Nacktwandern” ausgesucht hat.

Er sucht einige Naturisten, die er mit seiner Kamera auf einer Nacktwanderung begleiten und ablichten darf – bei Bedarf auch nicht erkennbar von hinten – erkennbar von vorn reichte ihm notfalls auch ein alter Mann…

Angesichts der Jahreszeit haben wir ihm angeboten: Wir warten auf ein einigermaßen warmes Wochenende und laden dann relativ kurzfristig ein – bei Nennung des Anlasses “Wandern für die Kunst”. Für Sonntag, den 30. März stabilisieren sich dann die Wettervorhersagen verschiedener Dienste auf Windstille, leichte bis mittlere Bewölkung und bis zu 20° Luft. Ideal zum Wandern und zum Fotografieren!

Seine Inspirationen gehen in Richtung Darstellung mit Aussicht in die Ferne. Da ich weiß, dass im Pfälzerwald von vielen Felsen aus weite Aussichten möglich sind, habe ich diese Region für die Wanderung ausgesucht. Also auf geht’s: Zum Nacktwandern für die Kunst!

 

Nacktwanderung für die (Foto-) Kunst erfolgreich durchgeführt [30.03.14]

Die “Nacktwanderung für die (Foto-) Kunst” in der Pfalz am 30. März 2014 ist sehr erfolgreich verlaufen. 22 Nackte (incl. des Fotografen) wanderten bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen bis 22° auf einem Premium-Wanderweg des Pfälzerwaldes, auf dem außer uns auch mehrere textile Wandergruppen unterwegs waren, u. a. eine 10-köpfige Drei-Generationen-Familie, deren jüngste Mitglieder nach und nach alle Felsen eroberten, auf denen sich einige sonnenhungrige Teilnehmer unserer Nacktwandergruppe drapiert hatten, um ihren Teint zu pflegen.

Und tatsächlich trafen wir auch noch auf Textilwanderer, die von dem Trend zum Nacktwandern bisher noch nichts gehört hatten! Sie stellten uns zahlreiche neugierige Fragen, die wir natürlich gern beantworteten.

Unser Fotograf, ein charmanter 24 Jahre junger Fotografie-Student von der Hochschule Lausanne, konnte vor vielen attraktiven Felskulissen und an einigen Panorama-Ausblicken Nacktwanderer in diversen Stimmungs- und Ausdrucks-Positionen fotografieren und wird hoffentlich in dem heimgebrachten Material hinreichend Stoff für die Verwendung in seiner Diplomarbeit finden. Alle Teilnehmer der Wanderung wünschen ihm dafür viel Glück und Erfolg!

Eines der Examensfotos
Eines der Fotos, mit der Roshan später seine Prüfung bestand
Mit freundlicher Erlaubnis von ⤻ Roshan Adhihetty

Von meiner Seite bleibt noch, mein ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer der Wanderung auszusprechen, die ihr primäres Ziel, nackt zu wandern, dem Zweck der Wanderung untergeordnet haben, dem candidus fotograficus die Fotos für seine Diplomarbeit zu ermöglichen. Vielen Dank für eure geduldige und konstruktive Kooperation! Immerhin haben alle auch einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie aufwändig und arbeitsintensiv es ist, zu einem handwerklich optimalen Foto zu gelangen!

Ein typisches Panorama im Pfälzerwald. Foto: natfree12 Fotos der Wanderung von natfree
 

Zweite Nacktwanderung für die Kunst [24.05.14]

Die von Wetterdiensten prognostizierten 12 Stunden Sonnenschein gab es nicht. Vielmehr setzte in der Nacht Regen ein, der sich bis zum Morgen hielt. Einige ließen sich noch auf der Anreise von diesen Wettererscheinungen zur Umkehr verleiten, weil sie nicht an die mit dem germanischen Wettergott Thor vereinbarte Wetterbesserung glaubten. Der alte Herr hat die Sache immer noch weit besser im Griff als sein Lehrjunge Petrus.

Auf den letzten Kilometern vor dem Parkplatz setzte sich die Sonne durch, zwar zunächst zaghaft, aber mit zunehmender Tendenz. Bei unserem Eintreffen auf dem Parkplatz zeigte das Thermometer bereits 14°. Gefroren haben wir nur so lange, wie wir auf dem Parkplatz standen und noch auf weitere Teilnehmer warteten. Dort wehte ein leichter, kühlender Wind über uns hinweg.

Vom Parkplatz an nackt wanderten denn auch nur 3 Teilnehmer. Aber nach dem ersten Abstieg ins Tal um 100 Höhenmeter zogen sich dann alle aus. Die Sonne lachte dazu – aber eine in Wind- und Regenjacken eingemummte Textil-Wandergruppe schüttelte nur den Kopf.

Bis zum Ende der Wanderung wurde es dann richtig sonnig bis 18° Luft, und es wurde ein gelungenes Event, während dessen unser Diplomkandidat noch viele Fotografien mit neuem Motivcharakter entlang der wunderschönen Baybachklamm schießen konnte. Wir alle wünschen ihm für die Erreichung seines Zieles weiter viel Glück und Erfolg!

Klettern für die Foto-KunstKlettern für die Foto-Kunst

Die Strecke verlangte an einigen Stellen, sich mit Schwung auf die nächste Felsstufe zu katapultieren – dazu waren am Wegesrand Stahlseile zum Festhalten und Schwungholen montiert. Sprungversuche führten auf dem feuchten Untergrund auch mal zu Ausrutschern und wurden dann mit ein paar Schrammen belohnt.

Die vom Deutschen Wanderinstitut vergebenen 90 von 100 möglichen Erlebnispunkte empfanden wir als gerechtfertigt – die Traumschleife Baybachklamm bleibt ein sehr lohnendes Wanderziel!

Ein kleines Abenteuer: Die BaybachklammEin kleines Abenteuer: Die Baybachklamm
 

Nacktwanderung am Pfingstsamstag im Sauerland [07.06.14]

22 Wanderer zwischen 10 und 77 Jahren22 Wanderer zwischen 10 und 77 Jahren

Seit ein paar Jahren hat es sich eingebürgert, dass am Vortag der Pfingstwanderung eine kurze Nacktwanderung “zum Eingewöhnen” im Sauerland stattfindet, die gern von vielen Teilnehmern der Pfingstwanderung angenommen wird, die über das Wochenende ins Rothaargebirge oder eben ins benachbarte Sauerland angereist sind – oder die ohnehin im Umland wohnen.

Diesmal hatte es der Wettergott sehr gut gemeint und verwöhnte uns mit strahlendem Sonnenschein und 30° warmer Sahara-Luft. Den 22 Teilnehmern zwischen 10 und 77 Jahren boten sich mehrere Panoramablicke auf die umliegenden Berge und auf die Verse-Talsperre, auf deren lauschigem Uferweg die Wanderstrecke für einige Kilometer entlang führte.

Michael hat uns ein paar Panorama-Fotos zur Verfügung gestellt:
⤻ Panorama nahe Gasmert,
⤻ Blick auf Nieder-Holten,
⤻ Verse-Talsperre

Wieder dabei war auch der candidus fotograficus, der uns schon bei 2 anderen Wanderungen begleitet hat und der eifrig weitere Fotos für seine Diplomarbeit machte. Das Thema seiner Arbeit hat er inzwischen völlig auf das Nacktwandern reduziert, weil es einfach das spannendere, natürlichere und vielseitigere FKK-Geschehen ist im Vergleich zum eher konventionellen FKK-Camping oder FKK-Schwimmen.

Zum Abschluss der gelungenen Wanderung erholten und erfrischten sich die meisten Teilnehmer noch in einem nahe gelegegen Gartenrestaurant. Was wäre auch eine Nacktwanderung ohne eine Regenerierung in der lokalen Gastronomie?

Die Wanderung führte teils am Stausee-Ufer entlang. Foto: MichaelDie Wanderung führte teils am Stausee-Ufer entlang. Foto: Michael
 

11. Pfingstwanderung im Rothaargebirge [08.06.14]

Eine lange Menschenkette nackter WandererEine lange Menschenkette nackter Wanderer

Zum 11. Mal führte Horst die diesmal 81 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pfingstwanderung durchs Rothaargebirge, dabei lag der Start- und Zielpunkt der Rundwanderung mitten im Siegerland. Die 15 km lange Wanderung konnte bei strahlendem Sonnenschein und bis 31° Lufttemperatur inmitten einer abwechslungsreichen Natur durchgeführt werden.

Rechts und links des Kyrill-Pfads wächst es immer dichterDer Kyrill-Pfad wächst langsam zu

Zu Beginn der Wanderung konnten sich die Naturisten davon überzeugen, dass die Natur sich inzwischen den Lebensraum, den der Orkan Kyrill vor 7 Jahren zerstört hatte, langsam aber sicher wieder zurück holt. Die nachgewachsenen Fichten am Wegesrand des unverändert belassenen Areals sind inzwischen mannshoch, und ihre in den Weg hinein ragenden Zweige müssen beschnitten werden, damit der “Kyrill-Pfad” pieksfrei begehbar bleibt.

Auch auf dieser Wanderung ist wieder der bereits von anderen Events bekannte Nacktwander-Foto-Spezialist und Diplomkandidat für Fotografie Roshan mitgewandert und hat seine Nacktwander-Fotos um beeindruckende Bilder einer langen, wandernden, nackten Menschenkette vervollständigen können. Er trug auch diesmal vorsichtshalber ein T-Shirt, um in der schweißtreibenden Saharaluft Scheuerwunden durch den mit der Fotoausrüstung immerhin 15 kg schweren Rucksack vorzubeugen. 

Nach abwechslungsreicher Wanderung durch lichte und bewaldete Strecken erinnerte der Schlussanstieg um 200 Höhenmeter auf 3,3 km Länge (gemittelt 6% Steigung) so manchen Wanderteilnehmer daran, dass es durchaus anstrengend sein kann, Steigungen mit Muskelkraft statt motorisiert zu erklimmen, und gab dem einen oder anderen die Gelegenheit, die persönlichen Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit anzutesten.

Den Abschluss der Pfingstwanderung bildete dann ein fröhliches Zusammensein im Gartenrestaurant, wo stärkende Speisen und erfrischende Getränke serviert wurden.

 

Studium der Fotografie erfolgreich abgeschlossen [01.11.14]

Der candidus fotograficus, der in der ersten Hälfte der Saison 2014 insgesamt 4 unserer Nacktwanderungen fotografisch begleitet hat, hat sein Bachelor-Examen mit der (schweizerischen) Note 5,5 bestanden – im deutschen Notensystem entspricht das einer 1,5. Herzlichen Glückwunsch!
Nacktwanderer in der BaybachklammEines der Examens-Fotos
Die Kantonale Kunsthochschule Lausanne (ECAL) hat unter der Rubrik “Bachelors 2014” seine Examensfotos veröffentlicht. In St. Gallen werden seine Arbeiten in einer Galerie gezeigt.
Nach den aus der Schweiz bekannten Gerichtsurteilen, nach denen es den Kantonen frei steht, Nacktwanderer mit Bußgeldern zu belegen, sorgen die Arbeiten des frisch gebackenen Fotografen unter der Schlagzeile “Nacktwanderer sind keine Spinner” für eine neue Diskussion über die Natursportart.
In einer Zeitungsstimme wird FKK als “eine der Geschmacklosigkeiten der Teutonen” mit Pumpernickel, Mettwurst, Birkenstock-Sandalen oder Hella von Sinnen auf eine Stufe gestellt (Blick am Abend, 27.10.2014). Diese Art von Berichterstattung eröffnet ja einen höchst peinlichen Einblick in das Niveau der schweizerischen Presse… Aber vielleicht ist dieser Blick auch nur eingeengt auf ein Blatt.
 

Unser Nacktwander-Fotograf gewinnt schweizerischen Fotopreis [01.12.14]

Der schweizerische Fotograf Roshan Adhihetti, der uns bei mehreren Nacktwanderungen im Jahr 2014 fotografisch begleitet hat, hat mit seiner Fotoserie nicht nur sein Bachelor-Examen mit sehr guter Note bestanden sondern damit auch den schweizweit beachteten Fotopreis Prix Photoforum gewonnen. Die Auszeichnung wird ihm am 6. Dezember im Bieler Centre PasquArt verliehen.

Dass das Thema Nacktwandern und seine künstlerische Darstellung in der Schweiz preisverdächtig sein könnte, damit konnte man nach den Bußgeld-Androhungen gegen Nacktwanderer in den Kantonen Innerrhoden und Außerrhoden vor wenigen Jahren kaum rechnen. Um so schöner, dass zumindest die Schweizer Kunstszene inzwischen begreift: “Sich nackt in der Natur zu bewegen ist eine Offenbarung und eine Lobpreisung der göttlichen Schöpfung.” Unser “Nacktwandern für die Fotokunst” hat also Früchte getragen. Danke an euch alle, die ihr dabei wart und Roshan unterstützt habt!

 

Vernissage in Biel für die Nacktwander-Fotoausstellung von Roshan [07.12.14]

Am Abend des Nikolaustags 2014 fand im Centre PasquArt in Biel (Bienne) in der Schweiz die Vernissage statt, die neben zwei Preisträgern der bildenden Kunst auch den Nacktwander-Fotografen Roshan Adhihetti mit einem Preis ehrte und die Ausstellungen der diesjährigen Preisträger und Absolventen eröffnete. natury war dabei.
Das jährlich stattfindende Event führt die Arbeitsergebnisse der jungen Kunstschaffenden und Fotografen der beiden Kantone Bern und Jura zusammen und zeichnet die besten Künstler in drei Kategorien aus.
Während der Preisverleihung an Roshan, dessen Arbeiten wir im Laufe des Jahres 2014 bei vier Nacktwanderungen in Deutschland unterstützten, wurde auch der anwesende deutsche Nacktwanderer Helmut dem überraschten Publikum vorgestellt. Die Menschen nutzten die Gelegenheit unverzüglich um zu überprüfen, dass die Fotos in der Ausstellung reale Menschen darstellten – und stellten eine Menge Fragen zum Thema.
Unser aller herzlicher Glückwunsch an Roshan für den Gewinn des schweizweit beachteten Preises sei hier noch einmal von allen Naturisten bestätigt, die er während der Nacktwanderungen in Deutschland begleitet hat. Wie schön, dass er mit seinem fotokünstlerischen Einfühlungsvermögen dem Thema Nacktwandern zu einer neu aufgestellten Diskussion in der Schweiz verhilft!
 
Preisverleihung und Ausstellungs-Eröffnung im Centre PasquArtPreisverleihung und Ausstellungs-Eröffnung im Centre PasquArt
Menschen in der AusstellungMenschen in der Ausstellung
Breites Publikums-InteresseBreites Publikums-Interesse
 

Link zur ⤻ Website von Roshan

 

Im Herbst 2014 wandte sich Julia Gaes, Studentin der Fotografie in Bielefeld, an natury mit der Anfrage nach Möglichkeiten für ihr Fotografie-Projekt »Haut-nah«. Die ersten Treffs fanden noch im selben Jahr statt, aber Julia blieb der Naturisten-Szene über mehrere Jahre bis zu ihrem Studien-Abschluss 2018 treu.

Neues Fotografie-Projekt: »Haut-nah« [01.11.14]

Julia Gaes, Studentin der Fotografie, hat sich mit der Bitte um Unterstützung ihrer fotografischen Arbeiten zum Thema »Haut-nah« an natury gewandt. Sie möchte unsere Nacktivitäten mit der Kamera begleiten.

Wir haben diesen Ansatz gern aufgegriffen und wollen Julia möglichst Gelegenheit bieten, ihr Projekt, einen Essay über naturistische Aktivitäten zu erstellen, mit Erfolg abzuschließen. Daher bitten wir alle herbst- und winteraktiven Nacktivisten, sich nach Möglichkeit auch für entsprechende Foto-Shootings im Rahmen dieses Projekts bereit zu erklären. Alle Wünsche, nicht fotografiert zu werden, werden selbstverständlich berücksichtigt.

 

Fotografie-Projekt »Hautnah« mit Julia: Erstes Shooting ist gelaufen [11.11.14]

Die Fotografin bei der Arbeit

Die Wettervorhersage hatte am Sonntag noch 5 Sonnenstunden und Temperaturen bis 14° für Dienstag angekündigt. Am Dienstag wurden daraus noch vorhergesagte 2 Sonnenstunden und 12°. Aber gegen 12 Uhr setzte dann leichter Regen ein.

Der Regen gehörte aber nur zu einem Schauer. Als wir im zentralen Münsterland ankamen, hörte er auf, und während wir zum geplanten Outdoor-Event starteten, kam schon hin und wieder die Sonne durch. So wurde unser erstes Shooting im Rahmen von Julias »Hautnah«-Projekt mit vier Naturisten und Naturistinnen zwar ein durchaus kühles Unternehmen, aber Regenbögen, blaue Himmelspartien und gelegentliche Sonnenstrahlen sorgten für anhaltend gute Laune.

Im trauten Heim entstanden dann später noch eine Reihe von Fotos, die dokumentieren, wie Naturisten ihren Alltag verbringen: nackt im Garten, nackt beim Kaffeetrinken, nackt bei der Hausarbeit…

Die Foto-Ausbeute verspricht Abwechslung hautnah! So soll es dann auch weiter gehen!

 

Zweites Fotoshooting »Hautnah« mit Julia [21.11.14]

Nacktkegeln für die FotokunstNacktkegeln für die Fotokunst

Fünf nackte Keglerinnen und Kegler waren beim Kegelabend im Raum Hannover bereit, die nackte Kugel für die Fotokunst rollen zu lassen. Nach dem Ausziehen und der Stärkung an köstlichen, mitgebrachten Nudel- und Kartoffelsalaten mit Würstchen konnte es losgehen.
Damit auf der etwas schummrig beleuchteten Kegelbahn auch mit einer Analog-Kamera und Negativfilm fotografiert werden konnte (ein Empfindlichkeitswunder wie die Sony a 7S mit bis zu ISO 409600 = 57 DIN [!!!] stand uns leider nicht zur Verfügung), hatten wir zwei Halogen-Videoleuchten mit je 1000 W zusammen mit einem klassischen Konversionsfilter KB 12 im Einsatz, das dem Film das Halogenlicht in passende Farbtemperatur übersetzte.
Auf die Ergebnisse der analogen Fotografie müssen wir noch warten – so wie früher müssen die Filme erst einmal ins Labor. Die Beispielfotos zu diesem Artikel enstanden mit einer Sony a NEX-6 bei ISO 3200. Auch für sie waren manche Bewegungsabläufe noch zu dynamisch für eine konturenscharfe Abbildung. Aber Bewegungsunschärfe ist ja ein Mittel fotografischer Gestaltung und kein Bildfehler.
KegeldynamikKegeldynamik

Link zur ⤻ Website von Julia

 

Das Jahr 2014 hatte aber noch weitere Nacktivitäten im Programm, deren Ablauf nicht durch die Arbeit von Foto-Studenten geprägt wurde. Über einige sei nun im Folgenden noch berichtet.

Nacktwanderung in der Rhön [01.06.14]

Zum Wanderstart herrschten noch 14° bei leichter Bewölkung, aber die ersten paar hundert Meter des 17 km langen Rundkurses durch Bayern, Hessen und Thüringen waren ohnehin mit Klamotten vorgesehen. Bald zeigte sich dann häufiger die kräftige, hochstehende Sonne, und kurz nach dem ersten Halt am Wasserfall verstauten wir bei inzwischen 16° die Kleidung im Rucksack. Am Nachmittag erreichten wir dann noch die vom Wetterdienst versprochenen 18°.

Nach dem Genuss eines weiten Panoramablicks um ca. 270° in die umliegende Bergkulisse zeigten sich später in weiteren Fernblicken der Mast auf dem Heidelstein, die Wasserkuppe und der Blick ins Tal von Wüstensachsen bis Hilders.

Am südlichsten Punkt der Wanderung trafen wir noch auf unseren Mitwanderer Erich, der sich nur für eine Hälfte der Wanderung fit genug fühlte. Dafür konnte er uns sehr vieles über die Rhön, ihre Geschichte, Spezialitäten und Eigenheiten erzählen.

Eine entgegen kommende Frau, selbst in dicke Allwetterkleidung eingehüllt, fragte uns, ob da Afrika sei, wo wir herkämen, was wir aber verneinen mussten: So braunhäutig wie Afrikaner war Anfang Juni ohnehin noch niemand von uns.

Den Abschluss des Tages bildete ein Abendessen in der lokalen Gastronomie, die uns sehr leckere Rhönschaf-Spezialitäten in Top-Bio-Qualität servierte, und für die Leckermäuler unter uns umwerfend köstliche Süßspeisen!

 

Nacktwanderung im Burgwald (Hessen) [28.09.14]

Am letzten Septembersonntag stellte sich noch einmal Spätsommerwetter ein: Der perfekte Saisonabschluss für viele Nacktwanderer. 27 Wanderinnen und Wanderer fanden den Weg in den Burgwald, während parallel noch 3 weitere Nacktwanderungen in Deutschland (Schwaben, Saarland und Lüneburger Heide) stattfanden!
Wanderung im BurgwaldWanderung im Burgwald
21° C erreichte die Lufttemperatur bei sehr geringer Luftbewegung – das reichte für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um sich im leicht verschleierten Sonnenschein, aber auch im Schatten der Bäume von Klamotten befreit so wohl zu fühlen wie die Kühe und ihre Kälbchen auf der saftigen Bergweide, die an unseren zweiten Rastplatz angrenzte.
Weite Fernblicke zum Marburger Schloss oder zur Mellnauer Burg belohnten den Aufstieg auf die Höhen des Burgwalds, dessen Geschichte mit abwechselnder Rodung und Wiederaufforstung so bewegt ist wie die der Menschen, die hier die letzten Jahrtausende wohnten, und der durch den uralten Handelsweg zwischen Marburg und Kassel, den wir heute B 3 nennen, seit Menschengedenken in zwei Teile geteilt wird.
Den Abschluss der Wanderung bildete nach dem unausweichlichen Schluss-Anstieg von Unterrosphe nach Oberrosphe ein Besuch im Museums-Café des Dorfmuseums Alter Forsthof in Oberrosphe, das nach Anmeldung extra für unsere Wandergruppe geöffnet und herrliche Kuchen gebacken hatte – der uns von zahlreichen nicht vorangemeldeten Besuchern zum Teil weggegessen wurde! Nur gut, denn der Kuchenhunger von Nacktwanderern wurde im Café durchaus überschätzt: Wir haben alle noch genug Kuchen abbekommen. Dank an Horst für diese schöne Wanderung!
 

Mic’s fünfte Nacktradeltour im Münsterland [03.10.14]

Zum 5. Mal im Jahr 2014 hatte Mic zu einer Nacktradeltour im Münsterland eingeladen. Gleichzeitig fand der offizielle Textil-Radelwettkampf »Giro Münsterland« in 4 Klassen statt, an dem über 4000 Profi- und Amateur-SportlerInnen teilnahmen. Einige davon sind uns zu Gesicht gekommen, als wir die Rennstrecke in einer Unterführung querten.
Der 3. Oktober bescherte uns über 11 Sonnenstunden, so das wir Nacktradler unsere 55 km lange Tour bei herrlichem Wetter, strahlendem Sonnenschein und Lufttemperaturen bis 23° zurücklegen konnten. Natürlich begegneten uns im Münsterland zahlreiche andere RadfahrerInnen, von denen auffällig oft die »schöne Aussicht« gelobt wurde, die wir ihnen boten. Das muss im Münsterland so etwas wie »das Wort des Jahres« sein.
Ich gebe es ja zu: Nachdem ich vor einem Jahr bei einer Radeltour von geplant 45 km nach der Hälfte der Strecke aufgeben musste, weil die Kondition nicht reichte, hatte ich mich diesmal mit einem Pedelec ausgerüstet.
Nach den 55 km heute fühlte ich mich besser als nach der 22-km-Tour in der Lüneburger Heide vor 2 Wochen: E-Bikes sind doch ein Segen. Wenn nur das Gewicht nicht wäre, das man auf den Fahrrad-Träger hieven muss. Die nächste Investition ist also ein Auto-Kran. Naja, vielleicht tut’s ein Flaschenzug?
Zum Abschluss des Tages gab es noch eine nackte Runde Kubb im Garten und danach Gegrilltes mit Beilagen teils aus dem eigenen Garten auf Mic’s Terrasse – ein gemütlicher Abschluss eines sehr schönen Feiertages. Danke, Mic!
Nacktradeln im MünsterlandNacktradeln im Münsterland
 

»Euch gibt’s ja wirklich!« rief uns eine Radfahrerin zu… [19.10.14]

… die sich offenbar sehr freute, in der freien Natur des Arnsberger Waldes einer Nacktwander-Gruppe zu begegnen, was sie bisher wohl nur aus dem Fernsehen kannte.
Sauerland-Wanderung am 19. Okt.Sauerland-Wanderung am 19. Okt.
Das Sauerland zeigte sich von einer seiner schönsten Seiten: Putzblauer Himmel, eine ungehindert strahlende Sonne und Lufttemperaturen von 23° inmitten einer durch warme Herbstfarben geprägten Natur lieferte eine herrliche, abwechslungsreiche Wanderkulisse mit insgesamt 320 m kumuliertem Anstieg und Gefälle auf 14 km Wanderstrecke.
18 Wanderinnen und Wanderer nutzten die wohl letzte Chance des Jahres 2014, an diesem ausnehmend schönen Oktobertag nackt das Sauerland zu bewandern, das durch seine Wälder, Bäche, Talsperren und durch den Orkan Kyrill geschaffenen Aussichten geprägt ist.
Den Abschluss der Wanderung bildete ein Besuch in der lokalen Gastronomie, die die Teilnehmer mit westfälischen Spezialitäten wie Spanferkel mit Dicken Bohnen und anderen Köstlichkeiten verwöhnte. Wir kommen wieder!
 
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Nacktivitäten 2013

Wandern in der Rhön

Nackte Männer in der Kunst [20.03.13]

Werbe-Plakat© Leopoldmuseum Wien

NACKT ZU DEN NACKTEN MÄNNERN lautete die Einladung des Leopold-Museums Wien zu den vier nackten Führungen am 18. Februar 2013. Insgesamt fanden sich fast 300 nackte MuseumsbesucherInnen im Alter zwischen 20 und 70 Jahren ein, darunter rund 15 Prozent Frauen.

Nackte KunstliebhaberMuseum einmal anders

Nackt durch Museum schlendern, dabei Kunst genießen und verstehen: Das war mitten im Februar im Wiener Leopold-Museum angesagt. »Nackte Männer in der Kunst« hieß die Ausstellung, die hochkarätige Exponate mit Darstellungen nackter Männer vom alten Ägypten bis zur Gegenwart darbot, einer Zeitspanne von 6000 Jahren.

Griechische BronzestatueKlassische Anmut

Unter all den Bildnissen nackter Männer hatten sich mehrere Gruppen von Naturisten eingefunden, die sich ebenfalls nackt durch die Ausstellung führen ließen. So fühlte man sich nackt am richtigen Ort und sah sich der starren Pose eines ägyptischen Herrschers nicht verkleidet sondern auf Augenhöhe gegenüber, oder man nahm selbst die verführerisch graziöse Haltung eines bronzenen, griechischen Jünglings ein – so gut man konnte, denn die idealisierte Eleganz und die Anmut klassischer Statuen werden durch lebende Menschen selten erreicht.

Parallel-Ausstellung in Linz© Lentos Kunstmuseum Linz

Dass gleichzeitig mit der Wiener Ausstellung im nur 150 km entfernten Linzer Lentos Kunstmuseum die Ausstellung »Der nackte Mann« mit einer ganz ähnlichen Zielsetzung Erfolge feierte, spricht für die Relevanz des Themas: Nacktheit ist aktuell und wird thematisiert, vielleicht sogar als Neben-Erfolg der emanzipatorischen Bewegung eben auch die männliche Nacktheit, und Nacktheit ist präsent: In der Kunst und im täglichen Leben. Allah sei Dank: 6 Millionen Jahre nackte Menschheitsgeschichte waren nicht vergebens. Die paar tausend Jahre, in denen die Leute als Rang- und Statussymbole oder zur Verschleierung Klamotten und gar deren perverseste Inkarnation: Uniformen trugen, sollte die Menschheit möglichst schnell überwinden.

Auch Fußball wäre nackt viel fairer: Keiner könnte den Gegner am Trikot festhalten!Auch Fußball wäre nackt viel fairer: Keiner könnte den Gegner am Trikot festhalten!

Beide Ausstellungen machen klar, dass die darstellende Kunst zu allen Zeiten den weiblichen Körper präferiert hat, aber Bildnisse nackter Männer daneben auch immer zu finden waren. Mit dem neuen Erwachen von Naturbewusstsein und der Erfindung des Naturismus um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert, vor allem aber durch die industrielle Verbreitung in Werbung und illustrierter Presse nahmen die Darstellungen nackter Menschen dann insgesamt stark zu – wenn auch dabei die Kunst vermehrt hintan blieb. Aber auch heute noch findet man in allen Bereichen weit mehr Frauenkörper als Darstellungen nackter Männer.

Beide Ausstellungen vermittelten in einer qualifizierten Führung diese Entwicklung von der frühen Kunstgeschichte bis hin zur Jetztzeit, die immer wieder von wechselnden Phasen größerer künstlerischer Freiheit oder aber massiver Strenge bezüglich der Darstellung von Nacktheit geprägt wurde. Im modernen Naturismus kann Nacktheit endlich wieder selbstverständlich erfahren und gelebt werden, allerdings bedrohen etwa die aus den USA beständig herüber schwappende Prüderie oder auch religiöse Bekleidungsvorschriften diese zurück gewonnene Natur-Freiheit des Menschen noch immer.

Nackt hätte ich meinen Text vergessenUnser Führer hätte ohne Kleidung seinen Text vergessen – sagt er.

Draußen liegt Schnee - bitte jetzt wieder in die KlamottenZum Schluss wollten alle ihre Garderobe wieder haben

Die durchaus skeptische Kritik der Süddeutschen Zeitung an der Linzer Ausstellung, die das Bedauern zum Ausdruck bringt: “Keiner (der Besucher) geht dem spontanen Impuls nach, seine Kleider abzustreifen.” haben wir mit nackten Museumsbesuchen in Linz und Wien immerhin entkräftet und den einst von Sigmund Freud beschriebenen, “modernen Erwachsenentraum” ausgelebt.

Die Spannbreite der Exponate in Linz wie in Wien wird durch die Süddeutsche ebenso treffend beschrieben: “So geht man postfreudianisch gestimmt heraus und weiß, dass der Mann ohne Kleider beides ist: eine kulturbildende Kraft und eine Witzfigur.” Die etwas phallus-lastige Linzer Ausstellung gab wohl den Anlass zu dieser zwiespältigen Einschätzung. Wir Naturisten nehmen uns das jedoch nicht an: Wir sind schlicht Menschen in der bewussten Tradition von mehreren Jahrmillionen nackter Menschheitsgeschichte.

Links zu anderen Berichten über den nackten Museumsabend
⤻ ORF.at
⤻ Krone.at
⤻ DiePresse.com
⤻ DerStandard.at
⤻ BILD.de

 

Nacktwanderung in der Wetterau [04.08.13]

In der Wetterau
Im Raum Nidda – Schotten, wo alljährlich im August eines der weltgrößten Oldie-Treffen mit Grand-Prix-Rennen der historischen Maschinen (und – meist ergrauten – Fahrer) stattfindet, hatten sich 25 Nacktwanderer eingefunden für eine knapp 15 km lange Wanderung durch Wald und Flur mit sehr schönen Panorama-Blicken.
Mit Sonnenschein und bis zu 30° Lufttemperatur ließ es sich nicht vermeiden, dass man auch ohne Klamotten ins Schwitzen kam, zumal die Luftbewegung nur sehr gering war und zur Kühlung nicht viel beitrug. Da ergab es sich gut, dass der wärmste Teil der Wanderung überwiegend durch schattenspendenden Wald führte.
Ein Reporter, der uns begleitete, will für die Wetterauer Zeitung eine „Sommergeschichte“ über die Wanderung schreiben.
 

Wetterauer Zeitung: Sommergeschichte [08.08.13]

Zieh dich aus und wandereZieh dich aus und wandere!
Wie angekündigt erschien in der Wetterauer Zeitung inzwischen die Sommergeschichte über unsere nackte Wanderung am 4. August bei Nidda am Ostrand der Wetterau. Der ausführliche Artikel stellt in gelungener Weise eine ganze Reihe Aspekte und Argumente zum Nacktwandern dar.
Der Artikel-Titel lautete: FKK geht auch beim Wandern! Die nächsten Lektionen lauten dann wohl: “FKK geht auch beim Einkaufen!”, “FKK geht auch beim Sport”, “FKK geht auch bei der Gartenarbeit”,…, “FKK geht eigentlich immer – sogar im Winter, etwa zum Eisbaden!”.
 

Nacktwanderung in der Rhön [11.08.13]

Unsere Nacktwanderung in der Rhön fand diesmal 33 Interessenten, von denen sich 19 nicht von den herrschenden Morgentemperaturen von 13° schrecken ließen. Das war schon kühl, zumal der Wind blies, aber für die erste Stunde hatten wir ja ohnehin einen bekleideten Rundgang durchs Schwarze Moor vorgesehen. Das erwies sich auch als richtig, denn es waren auch zu dieser frühen Sonntags-Stunde schon zahlreiche Besucher auf Rundweg und Aussichtsturm. Das Moor allerdings war weitgehend ausgetrocknet und bot keinen “schaurigen” Eindruck…
Landesgrenze zwischen Bayern und ThüringenIn breiter Front auf die frühere DDR-Grenze zu
Anschließend schloss sich eine 3-km-Runde durch Wald und Wiesen an, die uns nach Thüringen zum alten Grenz-Wachturm, einem erhaltenen Rest Grenzzaun und dem Plattenweg führte, auf dem bis 1989 Patrouille gelaufen wurde. Für diese Tour hatte die Sonne längst alle Kraft eingesetzt, so dass wir sogleich nach Verlassen des Schwarzen Moors die Kleidung abstreifen konnten – schon 100 m vom Parkplatz entfernt waren wir praktisch unter uns.
Nach der Mittagspause auf dem Parkplatz ging es dann auf die ca. 11 km lange Rundtour, die einen großen Bogen um das Schwarze Moor nach Südwesten schlug. Auch hier waren wir nach 100 m am Ausziehpunkt, und der Rest der Wanderung verlief bei 19° Luft und abflauendem Wind mit nur vereinzelten Begegnungen mit Mountain-Bikern oder entgegenkommenden Wanderern. Die Panorama-Kulisse zur Wasserkuppe konnten wir ebenso frei genießen wie einige weitere, wunderschöne Rundum-Blicke.
Während eines Wegabschnitts entlang der Hochrhön-Straße sahen wir voraus einen Streifenwagen der Polizei stehen. Die beiden Beamten fischten mit Laser-Kamera zu schnell fahrende Motorrad-Fahrer aus dem Verkehr. Unseren Gruß “Schönen guten Tag” beantworteten sie mit einem bayrischen “Grüß Gott”. “Ach, Sie sind es! Wir haben Ihr Fax bekommen, und es haben auch schon eine ganze Menge Leute angerufen.” Natürlich hatte ich dem zuständigen Polizeikommissariat unsere Wanderung angekündigt, damit die Polizisten nicht beim ersten Anruf ausrücken müssen um die Lage zu prüfen. Gut zu hören, dass diese Information auch den erhofften Nutzen hatte!
Zum Abschluss der Wanderung suchten die meisten Teilnehmer noch die Sennhütte in der Nachbarschaft auf, um den Tag vor dem Heimweg mit einer Stärkung und Erfrischung ausklingen zu lassen.
 

Nacktwanderung an der Bleilochtalsperre [17.08.13]

Die Bleilochtalsperre in Thüringen, prominenter Teil der Saale-Staustufen, war am Samstag, den 17. August, Ziel von 28 Nacktwanderern, die sich hier zu einer 17 km langen Wanderung längs des malerischen Saaletals einfanden.
Vom Bahnhof des Moorbads Bad Lobenstein begann die Wanderung mit einer Bahnfahrt zu der mitten im Wald gelegenen Bahnstation Halla Nord, und von dort zu Fuß zurück durch Wald und Feld.
Die zum Teil anspruchsvollen Aufstiege wurden mit weiten Ausblicken über Land und Fluss belohnt. Mehrfach bestand zwischendurch die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad im kühlenden Nass der Saale.
BadBad in der Bleiloch-Talsperre – ⬈ Zum Video
Im Gänsemarsch über die BrückeBrücken-Passage
Nach einer zweiten Badegelegenheit führte die Wanderung noch an einem Platz am Ufer der Talsperre vorbei, den eine Pferdebesitzerin zum Nassstriegeln ihrer Pferde benutzte. Der weitere Weg führte vor einem steilen Anstieg noch über eine Straßenbrücke, auf der wir uns eng auf einen schmalen Fußpfad drängen mussten.
Zum Abschluss der Wanderung gab es noch eine Einkehr mit zünftigen, thüringischen Grillspezialitäten, bevor einige die Heimfahrt antraten, die meisten aber ihr Quartier für die Folge-Wanderung am Sonntag aufsuchten.
 

Nacktwanderung an der Bleilochtalsperre [18.08.13]

Schloss BurgkSchloss Burgk
Am Sonntag fand eine zweite Nacktwanderung von der Bleilochtalsperre flussabwärts statt. Unweit des überragend gelegenen Schlosses Burgk lag der Start- und Zielpunkt der Wanderung, zu der sich 23 Teilnehmer aus Nah und Fern eingefunden hatten.
Die Tour führte zweimal über die Saale und für eine längere Strecke direkt am Fluss entlang; so erreichten wir die unteren Saale-Staustufen. Natürlich gab es auch diesmal wieder Gelegenheit zum Baden und jede Menge eindrucksvolle Blicke und Panoramen. Die Bedingungen waren mit 24° Luft und etwas mehr Bewölkung als am Samstag wieder außerordentlich angenehm.
Zum Abschluss des gelungenen Wochenendes sorgte die lokale Gastronomie noch einmal mit thüringischen Spezialitäten dafür, dass die Wanderer das Land und seine Küche in guter Erinnerung behielten.
 

Nass-Radel-Tour im Münsterland [31.08.13]

Ein halbes Dutzend nackte Radfahrer trafen sich im Münsterland, um eine Rundstrecke von 46 km durch die liebliche Münsterländische Parklandschaft zu erfahren. Die minimalen Steigungen (zwischen höchstem und tiefstem Punkt der Strecke lagen 12 m) waren auch für Senioren kein Problem. Die abwechslungsreiche Strecke führte auf den typischen Pättgeswegen durch Waldstücke, vorbei an Feldern, Weiden, Pferdekoppeln und Gärten, an Gehöften und einsam in der Natur gelegenen Wohnhäusern.
Die herrschenden 17° Lufttemperatur ließen andere Radfahrer, die uns eingemummt entgegen kamen, nicht schlecht staunen, aber kalt war es uns keineswegs. Das änderte sich auch nicht, als zunächst leichter Regen einsetzte. In der zweiten Hälfte der Tour gab es dann aber wieder aufgelockerte Bewölkung, durch die hin und wieder die Sonne lugte.
Zurück am Auto waren wir dann doch froh, die durchnässten Socken gegen trockene Exemplare tauschen zu können. Eigentlich müsste es für Nacktwanderer und -radler Socken mit Regenrinne geben, die das an den Beinen herunter laufende Nass auffängt und ableitet!
 

Talsperren-Umrundung im Wetterglück [07.09.13]

Die Luft war zu Beginn noch recht feucht und kühlDie Luft war zu Beginn noch recht feucht und kühl
Auf der Hinfahrt regnete es in Strömen. Die Temperaturen sanken auf 15°. Am Wanderparkplatz angekommen wurde es heller, der Regen hörte auf. “Wir versuchen es mal, wenn es wieder anfängt, kehren wir um.”, herrschte als Meinung vor.
Die Wanderung startete. Einigen war es noch zu kühl, um gleich alle Kleider abzulegen. Aber nach den ersten 1 bis 2 km kam des öfteren die Sonne durch, und die Luft wurde bald bis 22° warm. So blieb es dann auf den gesamten 16,5 km Strecke, die aus einer Talsperren-Umrundung mit ein paar zusätzlich eingebauten Schikanen (Steigungen auf umliegende Berge) gewürzt war.
“Seid ihr die Nacktwandergruppe vom WDR?”, fragte neugierig eine bekleidete Wanderin, die kurz stehen blieb, als sie uns begegnete. Offensichtlich hatte sie schon die eine oder andere Dokumentation über die zunehmend beliebter werdende Sportart »Nacktwandern« im Fernsehen gesehen. “Ja, das sind wir.”, bestätigten wir ihr. “Ach, das ist ja Klasse, dass ich euch mal live sehe!”, freute sie sich.
TalsperreAuf der Staumauer der Neye-Talsperre
Von der Krone bis zum Fuß der Staumauer führte ein Weg in Serpentinen hinab, und der Schlussabschnitt über die Staumauer führte unmittelbar in Christian’s Restaurant, der die 18 Wanderer mit kräftigen und schmackhaften Gerichten zu stärken wusste.
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Nacktwandern 2010

Nacktwandern 2010

Nacktwanderung am Möhnesee (18.04.10)

Bild 1: Nacktwandern im Arnsberger WaldBild 1: Nacktwandern im Arnsberger Wald
Vom Aupketal zum Möhnesee und in einem großen Bogen zurück – das war die Nacktwanderung zum Saisonauftakt 2010. 16 Wanderer zwischen 18 und 66 Jahren starteten auf die 17 km lange Strecke bei 19° bis später 22° Luft und Sonnenschein und erlebten zahlreiche Begegnungen mit bekleideten Wanderern und Radfahrern – natürlich besonders auf dem „Südlichen Randweg“ des Stausees, dem die Gruppe für knapp 3 km folgte.
Auf dem Rückweg erreichten wir eine Stelle, an der ein März-Sturm nur wenige Wochen vor unserer Wanderung über eine Wegstrecke von 100 m noch einige Nadelbäume umgeworfen hatte. Das Überklettern war für die nackten Wanderer eine recht pieksige Angelegenheit! Besonders unangenehm wurde die Passage für die Barfußwanderer, die bei jedem Tritt erst einmal die hochstehenden Fichten- und Kiefernnadeln platt treten mussten…
Bild 4: Ein pieksiges Hindernis galt es zu überwindenBild 4: Ein pieksiges Hindernis galt es zu überwinden
Woraus ich die Lehre mitnahm, dass man als Initiator die letzte Kontrollwanderung der Strecke möglichst zeitnah vor dem geplanten Wandertermin absolvieren sollte – diesmal waren 6 Wochen vor dem Termin offensichtlich nicht zeitnah genug. Dabei war der Sturm im März gar nicht so heftig gewesen, dass größere Schäden im Wald zu befürchten gewesen wären. Aber Wetterphänomene wirken sich ja oft lokal konzentriert aus.

Nacktwanderung im Taunus (25.04.10)

Bild 5: Noch sehr zartes Grün schmückte die Zweige der Bäume im TaunusBild 5: Noch sehr zartes Grün schmückte die Zweige der Bäume im Taunus
Am letzten Aprilsonntag hatte Luftikus in den Taunus in die Nähe von Brandoberndorf geladen. Treffpunkt war auf dem Parkplatz des Schwimmbads, von dem aus die mehr als 40 Wanderer auf einen 16 km langen Rundweg starteten.
Bild 7: Ein Polizeiauto drängelt sich nach vornBild 7: Ein Polizeiauto drängelt sich nach vorn
Gegen Ende der Wanderung holte uns ein Streifenwagen der Polizei ein und fuhr eine Weile lang im Schritttempo hinter uns her. Dann überholte er die Wandergruppe und hielt, als er die Spitze erreicht hatte, an. Zwei Polizisten stiegen aus.

Wer ist hier derjenige, der sagt, wo es langgeht?
Luftikus meldete sich: “Das bin ich.
Was machen Sie hier?
Wir wandern.
Wo wollen Sie hin?
Zum Schwimmbad. Dort stehen unsere Autos. Da ziehen wir uns wieder an und fahren anschließend in ein Waldrestaurant zum Abendessen.
Aha. Und außer Wandern machen Sie nichts?
Nein. Es heißt, zwischendurch machen wir auch mal eine Rast und stärken uns.
Ah ja. Na, dann wünschen wir Ihnen noch eine schöne Wanderung!

Der Polizist ging schon auf das Auto zu. Dann drehte er sich noch einmal um:
Wissen Sie was? Wir sind jetzt 37 km gefahren, um Sie zu finden. Und müssen wieder 37 km zurück fahren. Wenn Sie das nächste Mal so eine Wanderung vorhaben: Rufen Sie uns doch vorher an oder schicken Sie eine Mail. Dann wissen wir Bescheid und können Leuten, die uns anrufen, gleich sagen: Ja, wir wissen Bescheid, das sind halt Nacktwanderer.

Das hat Luftikus dann auch zugesagt, und seitdem empfehlen wir allen Initiatoren von Nackt-Events, vorher die Polizei zu informieren, damit die nicht unnötig ausrücken muss, sondern für wichtigere Einsätze bereitsteht.

Pfingst-Nacktwanderung im Rothaargebirge (25.05.10)

Bild 9: Zur Pfingstwanderung im Rothaargebirge waren über 60 Teilnehmer gekommenBild 9: Zur Pfingstwanderung im Rothaargebirge waren über 60 Teilnehmer gekommen
Die 7. Pfingstwanderung im Rothaargebirge hatte über 60 Teilnehmer angelockt. Strahlender Sonnenschein bot ausgezeichnete Bedingungen für die 14 km lange Tour, die von einem Fernsehreporter des Westdeutschen Rundfunks und zwei Volontärinnen begleitet wurde.
Diese drei waren die einzigen, die es vorzogen in Kleidern zu wandern, während die Zahl derjenigen, die »vom Scheitel bis zur Sohle« barfuß gingen, auf fast ein Dutzend gestiegen war. Und das sogar auf Wegen, die mit ihren groben Schottersteinen die Barfuß-Anfänger nur abschrecken konnten!
Bild 14: Weiter führte die Wanderung durch herrlich sonnendurchflutetes LandBild 14: Die Wanderung führte durch herrlich sonnendurchflutetes Land

 

Naturistenstieg-Eröffnung im Harz (28.-30.05.10)

Bild 15: Unter den Linsen der Pressefotografen durschschneidet Horst das Band zur Eröffnung des NaturistenstiegsBild 15: Der Naturistenstieg im Harz
Freitag, der 28. Mai, war Anreisetag. Da reichte es abends noch für eine kleine Vorab-Erkundung, die aber der fortgeschrittenen Tageszeit entsprechend in Klamotten stattfand – es war schon schattig und kühl.
Der Samstag war für die offizielle Eröffnung des Harzer Naturistenstiegs vorgesehen, hierfür waren mehrere Pressevertreter geladen. Unter anderem kam ein DPA-Fotograf, dessen Fotos über die Folgejahre durch die Agentur an viele Zeitungen in der ganzen Welt vermittelt wurden – z. B. bis nach Thailand, wo das Hobby Nacktwandern auf großes Unverständnis stieß.
Zur Eröffnung versammelten sich über 20 nackte Wanderinnen und Wanderer unterhalb der Staumauer, wo ein paar Informationsstände für Besucher aufgebaut und ein rot-weißes Absperrband über den Weg gebunden war, das von Horst unter eifrig betätigten Kamera-Auslösern durchschnitten wurde: „Hiermit eröffne ich den Harzer Naturistenstieg, den ersten offiziellen Nacktwanderweg in Deutschland.“
Bild 16: Die Einweihungs-Wanderung führte durch Löwenzahnwiesen, Felder und WälderBild 16: Auf dem Naturistenstieg im Harz
Anschließend erfolgte die Einweihungswanderung, die auch noch ein gutes Stück weit von den Fotoreportern begleitet wurde. Der ursprüngliche Initiator des Naturistenstiegs, Heinz Ludwig vom Campingplatz in Dankerode, hatte sich inzwischen von dem Projekt zurückgezogen – insbesondere verbreitete Vorbehalte seiner angestammten Camping-Gäste sollen der Grund dafür gewesen sein.

Nacktwanderung in der Rhön (13.06.10)

Bild 18: Ersterkundung der Hochrhön am 21. April 2009: Nacktspaziergang auf Schneeresten bei Sonne und 21° Luft Bild 5: Auf den Höhen der Rhön
Erich hatte mir vor 1 ½ Jahren von der wilden Schönheit der Rhön vorgeschwärmt. Ich nahm seine Schilderungen auf und machte am 21. April 2009 während einer Dienstreise nach Bayern im Grenzland zwischen Hessen und Bayern eine erste Erkundungstour in die Hochrhön – damals lag dort stellenweise noch Schnee, und in der warmen Aprilsonne machte ich meinen ersten nackten Schneespaziergang.
Jetzt aber war es Sommer, und nach weiteren Erkundungen hatte ich eine Rundroute vom Parkplatz Schwedenwall zum Sendemast auf dem Heidelstein, weiter zum Roten Moor und zurück ausgewählt.
Zwischen dem Heidelstein und dem Roten Moor haben wir aufgrund des sehr großen Publikumsverkehrs leichte Kleidung angelegt – wir wären als Nacktwandergruppe sehr deutlich in der Minderzahl gewesen, und das ist keine gute Ausgangssituation. An der Raststation Rotes Moor stieß Erich zu unserer Wandergruppe, da er sich nicht die gesamte Strecke zumuten wollte.
Bild 22: Nur ein kurzes Stück mussten wir einer Straße folgenBild 22: Nur ein kurzes Stück mussten wir einer Straße folgen
Nachdem wir uns im Roten Moor die Feuchtlandschaft gründlich angesehen hatten, führte uns der Rückweg über eine wenig bevölkerte Strecke zurück zum Parkplatz, so dass wir ca. 100 m nach Verlassen des Moors auch unsere Kleider wieder in den Rucksack packen konnten – die restlichen 7 km wanderten wir so wie die ersten 7 km wieder nackt.

Nacktwanderungen auf dem Rothaarsteig (27.06.10)

Bild 24: Nacktwanderung am Hessischen Rothaarsteig - auf gewundenen TalwegenBild 24: Nacktwanderung am Hessischen Rothaarsteig
Der Hessische Rothaarsteig gab Ende Juni den Rahmen für ein Nacktwander-Event ab, bei dem 21 TeilnehmerInnen und eine Hündin mitwanderten. Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite und bot der Wandergesellschaft einen herrlichen Tag mit sehenswerter Natur und weiten Ausblicken.
Bild 12: Zwischen Heuwiesen hindurch führt der Pfad

 

Nacktwanderung am Eisenberg (11.07.10)

Bild 30: Der Rennweg (nicht der Rennsteig) führt zum Eisenberg.Bild 30: Wandern auf dem Rennweg
Der Wanderparkplatz am Eisenberg war Mittelpunkt der Acht-Wanderung, die am Vormittag in einer Schleife in nordöstlicher Richtung, nach der Mittagsrast in einer Schleife in westlicher Richtung verlief. Die 17 nackten Wanderinnen und Wanderer stiegen zunächst je 180 m ins Wannetal bzw. nachmittags ins Hevetal ab und mussten anschließend wieder zum Rennweg aufsteigen, so dass insgesamt eine kumulierte Höhendifferenz von rund 500m zu überwinden war.
An dem Bildstock für den Heiligen Antonius erfuhren wir von der Geschichte des Johannes Köster, der sich hier im Wald verlaufen hatte, und mit Hilfe des Heiligen Antonius den rechten Weg zu seiner Braut wieder fand. In der Furt der Heve konnten die meisten nicht widerstehen, ein Bad – oder wenigstens ein Fußbad – zu nehmen.

Nacktwanderung in der Eifel (07.08.10)

Das Rodder Maar war eines der Ziele der von Regenmacher initiierten Wanderung. Das Maar, das eigentlich kein echtes Maar, weil nicht vulkanischen Ursprungs ist, wurde in der Geschichte mehrfach trockengelegt und als Landwirtschaftsfläche genutzt. Inzwischen sorgen die geringen Niederschläge im letzten Jahrzehnt für recht instabile Wasserstände.
Bei warmem Sommerwetter erlebten die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine durch zahlreiche Panoramablicke auf die sanften Bergkonturen der Eifel reizvolle Wanderung durch grüne Wiesen und Weiden.
Als besonderes Ereignis hat sich eingeprägt, wie der Vater einer türkischen Familie seinen etwa 8- bis 10-jährigen Kindern sehr intensiv und lebhaft in der von der Wandergruppe abgewandten Richtung irgend etwas – wahrscheinlich Fiktives – zu erklären versuchte, und als die Kinder sich doch zwischendurch in unsere Richtung umdrehten, ihnen besorgt die Augen zuhielt. Arme Kinder: Die dürfen nicht lernen, welch großartige Lebewesen Allah mit der Schöpfung des Menschen geschaffen hat!
Bild 36: Der Uferweg wurde von der Wandergruppe beherrschtBild 36: Nacktwandern am Rodder Maar

Nacktwanderung mit Alfons, dem humoristischen Franzosen (12.09.10)

Bild 42: Helmut im Interview - Alfons natürlich mit PuschelmikrofonBild 42: Interview mit Puschel-Mikrofon
Alfons, der humoristische Franzose, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt und seine Komik-Begegnungen mit Deutschen in seiner regelmäßigen Fernsehsendung »Puschel TV« zum Besten gab, wünschte sich, einmal Nacktwanderer begleiten zu dürfen. Wir boten ihm Anfang September die Gelegenheit, bei einer Wanderung nahe Hirschberg im Sauerland dabei zu sein.
Sein Kamerateam hatte einem Golfwagen mitgebracht, um die umfangreiche Film-Ausrüstung nicht die ganze Strecke tragen zu müssen, und um ggf. beim Wandern auch Fahr-Aufnahmen aus dem elektrisch getriebenen Mobil heraus zu machen.
Eine Gruppe von 19 Nacktwanderern, darunter eine Frau, hatten sich eingefunden, um die rund 17 km lange Wanderung durchzuführen – Alfons und sein Team immer dabei. Haupt-Interviewpartner war Helmut, aber unterwegs unterbrach z. B. ein Landwirt spontan seine Arbeit auf dem Acker, um sich bereitwillig Alfons’ Fragen zu stellen. Auch zufällig entgegen kommende Wanderer konnte Alfons in seinen Film einbeziehen.
Bild 45: Alfons: »Ihr wandert ganz schön schnell...ich bin voll verschwitzt.« Helmut: »Tja, man wandert ja auch nicht mit Kleidern!« Alfons: »Ach so. Entschuldigung!«Bild 45: Alfons ist »voll verschwitzt«
Eine Szene aus dem von Alfons produzierten Film kam sogar unter die 10 ungewöhnlichsten Fernseh-Spots des Jahres 2010. Alfons: »Sie wandern ganz schön schnell, ich bin voll verschwitzt.« Helmut: »Tja, man wandert ja auch nicht mit Kleidern!« Alfons: »Ach so, Tschuldigung.«