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Timo: Unsere erste FKK-Kanutour auf der Ems

Erlebnis bei den Westfälischen Naturistentagen

Am 20. August 2025 haben wir uns auf ein ganz besonderes Abenteuer eingelassen: unsere erste FKK-Kanutour. Schon seit Jahren genießen wir die Freikörperkultur, bisher vor allem beim Campen oder an Stränden und Seen. Mit einer Gruppe von rund 30 Gleichgesinnten starteten wir in Rheine zu einer Kanutour auf der Ems – und wir können jetzt schon sagen: Es war ein wunderbares Erlebnis.

Die Boote entladen, herrichten, zu Wasser lassen - all das macht viele Handgriffe nötig.(1|3) Die Boote entladen, herrichten, zu Wasser lassen – all das macht viele Handgriffe nötig.

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Mal schien die Sonne, mal zogen Wolken vorbei – perfekt, um aktiv auf dem Wasser zu sein, ohne dass es zu heiß wurde. Vom ersten Moment an herrschte eine entspannte, offene Atmosphäre. Schnell kamen wir mit anderen Teilnehmern ins Gespräch, und es machte einfach Spaß, gemeinsam die Boote ins Wasser zu lassen und loszupaddeln. Die Ems zeigte sich dabei von einer ganz neuen Seite. Aus dem Kanu betrachtet, wirkte der Fluss besonders idyllisch und still. Das leise Plätschern des Wassers, die grünen Ufer, zwischendurch Vogelgezwitscher – wir fühlten uns sofort entschleunigt. Das Paddeln in der Gruppe war angenehm, und man merkte schnell, wie schön es ist, gemeinsam in Bewegung zu sein.

Auch bei einer Kanutour gehört eine Pause zur Entspannung und zur Stärkung dazu.(2|3) Auch bei einer Kanutour gehört eine Pause zur Entspannung und zur Stärkung dazu.

Ein Höhepunkt war die gemeinsame Pause an einem kleinen, abgelegenen Strand. Hier konnten wir uns sonnen, baden oder einfach entspannt beieinandersitzen. Wer mochte, stärkte sich mit einer Kleinigkeit zu essen. Besonders spannend war die nahegelegene Schleuse, die wir selbst bedienen durften. Einige Kanus wurden gemeinsam durchgeschleust – ein Erlebnis, das viel Freude bereitete und noch einmal das Gefühl von Teamgeist verstärkte. Während dieser Pause zeigte sich die Sonne von ihrer schönsten Seite. Einige nutzten die Gelegenheit, nackt ins kühle Wasser zu springen oder einfach entspannt auf dem Sand zu liegen. Es war befreiend, die Natur so unmittelbar zu spüren – ohne Stoffschichten dazwischen, ganz so, wie wir es am liebsten haben.

Kurz vor Ende der Tour kam es dann noch zu einer besonders amüsanten Begegnung: Eine Frau stand am Ufer, offenbar Teil einer kleinen Gruppe, die sich neugierig näherte. Mit deutlich rheinischem Akzent rief sie: „Oh, eine FKK-Kanutour!“ und fügte schmunzelnd hinzu, dass sie sich über „die Aussicht“ freue. Unsere Gruppe antwortete lachend, dass wir das jedes Jahr machen. Daraufhin meinte sie augenzwinkernd: „Dann komme ich nächstes Jahr auch – wegen der Aussicht!“ Die Situation war herrlich locker und hat die ohnehin gute Stimmung noch einmal unterstrichen.

Die Kanutour war einer der Höhepunkte der WNT.(3|3) Die Kanutour war einer der Höhepunkte der WNT.

Für uns hat sich an diesem Tag wieder gezeigt, warum wir FKK so sehr schätzen: Es ist nicht nur die Freiheit, sich ohne Kleidung zu bewegen, sondern auch die Natürlichkeit, mit der Menschen miteinander umgehen, wenn Äußerlichkeiten in den Hintergrund treten.

Am Ende des Tages waren wir glücklich, entspannt und voller neuer Eindrücke. Wir haben nette Menschen kennengelernt, viel gelacht und die Ems aus einer ganz besonderen Perspektive erlebt. Unsere erste FKK-Kanutour wird sicher nicht die letzte gewesen sein.

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WNT Thomas: Eine Bootsfahrt die ist lustig…

Auf der Ems

Heikes und Thomas’ Paddel-Abenteuer auf der Ems [09.10.23]

6 Fotos im Artikel

Baseballcaps sind praktisch. Sie schützen den oder die Träger bzw. Trägerin vor allzu starker Sonneneinstrahlung. Manchmal funktionieren sie auch bei Regen.

Populär wurden sie durch den Baseball-Sport, als sie ersatzweise für Strohhüte verwendet wurden. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Größen und passen sich somit jedem Kopf an. Leicht an Gewicht, aus Baumwolle oder Leinen, bieten sie einen gewissen Tragekomfort.

Aber was hat das mit den WNT zu tun? Nun ja, es gibt noch eine weitere Eigenschaft: sie schwimmen. Aber ich greife den Geschehnissen voraus.

Es ist schon eine Menge Arbeit zu tun, bevor man in die Boote steigen kann. Der Himmel präsentiert sich schon recht grau dazu. Photo: FranJo, Fisheye-Perspektive: Helmut (1|6)Zur Vorbereitung sind viele Handgriffe nötig (1|6)

Am Freitag der WNT-Aktivitäten dieses Jahres wurde eine Kanufahrt auf der Ems angeboten. Eine reizvolle Angelegenheit, dachten meine Frau und ich. Die Anmeldung erfolgte nach kurzer Überlegung, schließlich barg die Idee, einmal nackt in einem Kanu über den Fluss zu gleiten, viel Reiz.

Eine Landschaft mal vom Wasser aus zu erkunden ergibt nochmal andere Sichtweisen, zumal die Strecke sich durch ein Naturschutzgebiet erstreckte. Der Tag selber zeigte sich wetterbedingt nicht von seiner besten Seite. Während die ganze Woche über bestes Wetter herrschte, waren an diesem Tag eher niedrigere Temperaturen und Regen vorhanden. Das hielt aber einige, unentwegte Naturistinnen und Naturisten nicht davon ab, dennoch eine Kanutour durchzuführen.

Nachdem die Besetzung der Boote bestimmt war, wurden diese zu Wasser gelassen, und los ging es. Schnell zeigte sich, wer schon etwas geübt im Umgang war, deren Fahrt war zügig und vor allem geradeaus gerichtet. Unser Kanuteam brauchte erstmal eine Zeit, um sich entsprechend abzustimmen. Aber mit der Zeit wurde es besser.

Endlich ist es so weit: Die Boote sind im Wasser, und wir in den Booten. Photo: Marcel (3|6)Die Startformation für die Paddeltour ist eingenommen (3|6)

Immer mal wieder gab es Hindernisse, wie z.B. Baumstümpfe, die galt es zu umfahren. Was leider gar nicht besser wurde war das Wetter. Der Regen gewann an Heftigkeit, so dass die erste Pause unter einer Brücke stattfand. Nach einer kurzen Pause sollte es weiter gehen. Leider hatte der Wettergott kein Einsehen mit uns. Im Gegenteil, der Regen fachte immer mal wieder an, und so langsam erzeugte das Herumstehen eine Kälte des Körpers. Was nun?

Mut zum Weitermachen oder Aufgeben?

Die Tour abbrechen oder weiterfahren, nass war man ja eh schon. Aus organisatorischen Gründen, die Boote mussten schließlich zwecks Abtransport an den Zielort, entschied sich die eine Hälfte fürs Weiterfahren, und die andere Hälfte für eine „Taxiabholung“. Meine Frau und ich gehörten zur Gruppe der Weiterfahrenden, diesmal um eine Person dezimiert fuhren wir zu zweit, und als erste, wieder los.

Blick vom Pausenstand unter der Brücke auf den Fluss mit den geparkten Kanus im Regen. Photo: Marcel (4|6)Blick vom Pausenstand unter der Brücke auf den Fluss (4|6)

Die Abstimmung hinsichtlich lenken und paddeln war jetzt bestens: Meine Frau lenkte und ich paddelte. Trotz Regen wärmte sich der Körper durch die sportliche Anstrengung und ließ die Fahrt angenehm werden. Schnell nahmen wir Fahrt auf und wunderten uns teilweise, warum uns keines der restlichen Kanus folgte. Die Strecke war aber klar, nämlich flussabwärts, somit konnte nichts schiefgehen. Ein Verfahren war ja nicht möglich. Und so trieben wir über den Fluss, vertiefend in Gesprächen darüber, wie schön die Natur ist, und dass es einfach großen Spaß bereitet, dies nackt zu erleben.

Unmerklich änderte sich aber die Fahrweise, die Korrekturen, um nicht ans Ufer zu fahren, häuften sich. Und dann gab es immer wieder Bereiche, in denen umgekippte Bäume ins Wasser hineinragten.

Das sollte uns zum Verhängnis werden. Unmerklich hatte sich der Fluss beschleunigt. Seitlich strömte nämlich Wasser durch eine Leitung zu, und das mit Tempo. Das verursachte nun auch ein unkontrolliertes Abdriften ans Ufer, direkt auf einen umgekippten Baum zu.

Bei dem Ausweichmanöver versuchten wir den Ästen auszuweichen, neigten uns wahrscheinlich gleichzeitig ungünstig aus dem Kanu, und dann war es auch schon passiert. Wir kenterten, und das ziemlich schnell. Zum Glück hatte meine Frau die Behältnisse, in denen Schlüssel und Klamotten enthalten waren, so gut mit dem Kanu vertäut, dass sie nicht wegschwammen. Wären die weg gewesen, hätten wir ein größeres Problem gehabt…

Nachdem wir uns gegenseitig des Wohlbefindens versichert hatten, ging es darum, das Boot wieder umzudrehen und fahrtüchtig zu machen. Zum Glück war die Ems nicht kalt. So konnte man es gut aushalten. Die Topographie des Bereichs hatte dazu aber noch seine Tücke. Wir befanden uns umringt von mehr oder weniger großen Ästen, waren nahe am Uferbereich und somit fast gar nicht zu erkennen. Eigentlich eine perfekte Tarnung.

Nachdem die Lage sondiert war, erkannten wir: Ohne fremde Hilfe kommen wir hier nicht raus. Aber da mussten ja bald die anderen Kanus kommen, unsere einzige Hoffnung. Es dauerte dennoch einige Zeit, bis diese uns erreichten, und uns zunächst gar nicht wahrnahmen. Erst der Hilferuf meiner Frau lenkte die Aufmerksamkeit auf uns.

Aus dem umgestürzten Baum heraus tönt eine Stimme

Ein Glück – sonst würden wir heute noch im Wasser hocken! Manch einer vermutete schon, es würde sich um ein biblisches Wunder handeln, indem der Baum plötzlich sprechen könne. Mit vereinten Kräften wurde das Kanu gedreht, alle Sachen wieder verstaut, und weiter ging‘s zum Ziel.

Zum Abschluss trafen sich dann noch einige Teilnehmer zwecks gemeinsamen Einkehrens. Und da hatte sich unser Missgeschick schon herum gesprochen. Viele fragten, wie es uns denn gehe. Bis auf den Schreck und einige Schrammen, die durch die Äste des Baumes verursacht wurden, ging’s ja glimpflich aus. Die Anteilnahme hat uns aber schon gerührt! So sind halt Naturistinnen und Naturisten.

Würden wir es nochmal machen? Na klar, alles in allem hat es großem Spaß gemacht. Vielleicht wird die Aktion ja im nächsten Jahr wiederholt, hoffentlich bei besserem Wetter. Wie man vernünftig Kanu fährt wissen wir ja jetzt. Ach ja, die Baseballcaps. Haben wir leider beim Kentern verloren. Schade, die meiner Frau war recht neu. Sie trieben lustig die Ems entlang. Wer weiß bis wohin…
– Thomas

Das Emswehr in Rheine auf einer Postkarte von 1908, eingescannt „Von Zumthie - Scan, PD-alt-100, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=5661872“ (6|6)Am Emswehr in Rheine ist sicher Endstation für schwimmende Mützen (6|6)

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Nacktwanderwoche in der Sächsischen Schweiz (SNW) 2018

Sächsische Nacktwanderwoche 2018

 ► Aus dem Kirnitschtal zu Affensteinen und Carolafelsen [12.08.18]

20180812 Carolafelsen - Oben angekommen20180812 Carolafelsen – Oben angekommen
Vom Kirnitschtal bei Bad Schandau durch die Wilde Hölle zu Affensteinen und Carolafelsen (Warum heißt der eigentlich nicht Carolastein – er ist doch auch aus Sandstein???).
20180812 Gruppenbild mit interessierten Gaesten20180812 Gruppenbild mit interessierten Gästen
Ein junges Paar hat die Möglichkeit genutzt, bekleidet mitzuwandern und unsere Gemeinschaft kennenzulernen. Während er vorzeitig zurückkehren musste, begleitete sie uns bis zum Ende der Wanderung und sagte uns, ihr habe es so gut gefallen, dass sie gern wieder mitkommen werde.
20180812 Es fuehrt kein andrer Weg zurueckBei Begegnungen kann es eng werden: Steile Wände nach oben und unten begrenzen den Pfad
Kurz vor unserer Rückkehr zur Kirnitzsch zeigte ein weiteres, junges Paar Interesse am Nacktwandern und an unserem naturistischen Lebensstil. Das Gespräch wechselte bald von Deutsch nach Englisch, als klar wurde, dass sie besser Englisch verstand. Die beiden begleiteten uns bis zu unserer Badestelle. Die Einladung aus dem Wasser ‘Come in. It is refreshing.’ ließ beide nicht lange zögern: Sie zogen sich aus und kamen in die Kirnitzsch. Die Frage an die Frau ‘Where are you from?’ beantwortete sie mit ‘Columbia. Bogotá.’ Ihr Freund aus Hannover, wo jetzt beide leben, hatte sie bei seinem Studium in Spanien kennengelernt. Sie lernt nun als nächste Sprache Deutsch.
 
 
 
 

 ► Schrammsteine und Breite Kluft – Waldschatten bevor die Kaltfront kam [10.08.18]

20180809 Aufstieg in neblig feuchter Luft20180809 Aufstieg in neblig feuchter Luft
Do 09: 28 Teilnehmer(innen) stiegen zunächst von Ostrau in den Zahnsgrund ab, in dem sich die Nässe des vorabendlichen Regens in der nebelfeuchten Luft hielt, die den Aufstieg zum Schrammtor höchst schweißtreibend machte.
Oben auf den Schrammsteinen wehte inzwischen wieder ein leichter, trockener Wind, der die Strapazen des Aufstiegs schnell vergessen ließ.
20180809 Aussichtskanzel20180809 Aussichtskanzel
Noch einmal wurden 34° erreicht, so dass alle froh waren, dass der Weg überwiegend durch den Halbschatten des Waldes führte – weitere Aussichten wie an der Breiten Kluft fanden natürlich gebührende Aufmerksamkeit. Die Wanderung fand in 2 Gruppen statt: Einer Eil-Gruppe – die nachmittags noch ein Auto aus der Werkstatt abholen musste – und einer Langsamen Gruppe ohne Zeitstress.
 

 ► Wandern bei Radebeul oder auf dem Hohen Schneeberg [10-08-18]

20180808 Gruppenbild mit Schloss MoritzburgGruppenbild mit Schloss Moritzburg
Mi 08: Die Hauptwanderung fand bei Radebeul statt und war, wenn man als Höhepunkt das Schloss Moritzburg genießen wollte, 18 km lang. Zur An- und Abreise wählten die meisten die klimatisierten Nahverkehrs-Züge. Bei deutlich über 30° blieb bei der Wanderung genügend Gelegenheit, sich wieder aufzuwärmen.
Wer es nicht rechtzeitig bis 9 Uhr zum Bahnhof Pirna schaffte, der hat den Zug verpasst. Als Alternative wählte ich eine Kurzwanderung von 5,5 km Länge – aber mit 10% Steigung auf 2 km – mit dem Ziel der Hundewand am Hohen Schneeberg in der Böhmischen Schweiz, von wo aus sich ein weiter Panoramablick ins Elbtal mit der Stadt Decin öffnete. Im Gasthaus am Aussichtsturm gab es einen Eisbecher und Wiener Kaffee.
20180808 Decinsky Sneznik Blick ins Elbtal mit der Stadt Decin (Tetschen)Blick ins Elbtal mit der Stadt Decin (Tetschen)
 

 ► Wandern ab Hockstein oder Schlauchboot fahren auf der Elbe [07.08.18]

20180807 Kanutour auf Elbe NiedrigwasserKanutour auf Elbe Niedrigwasser
Am Dienstag bestand die Wahl zwischen einer Nacktwanderung oder einer Schlauchbootfahrt auf der Elbe. Das Boot brachte die 10 Bootsfahrer von Königstein nach Pirna, wobei sich im Kurort Rathen die Gelegenheit ergab, sich nackt gemeinsam mit textiltragenden Menschen – meist Familien – an Speiseeis oder kühlem Buttermilch-Holunder-Getränk zu erfrischen.
20180807 Eisessen in RathenEisessen in Rathen
Eine Mehrheit von 17 Teilnehmer(inne)n entschied sich für eine klassische Nacktwanderung, die auf dem Hocksteinparkplatz begann und einen beeindruckenden Ausblick auf die Burg Hohnstein bot. Der nachfolgende Abstieg führte über abenteuerlich in enge Steinzwischenräume gearbeitete Leitern. Der Sonnenschein trieb die Temperaturen auf über 30°, nur in den Höhlen und in der Gautschgrotte war die Luft deutlich kühler.
20180807 Hockstein Ausblick Richtung Burg HohnsteinHockstein Ausblick Richtung Burg Hohnstein
Im Biergarten an der Waltersdorfer Mühle konnten wir nackt einkehren und Kaffee, Eis, Würtschen oder Bier genießen, wobei sich die übrigen, bekleideten Gäste sehr interessiert an unserer Art zu wandern zeigten und es zu ausführlichen Gesprächen kam. Schließlich ging es es das Polenztal aufwärts und nach mühsamem Schlussanstieg wieder zum Hockstein zurück.
20180807 Nackte Einkehr im BiergartenNackte Einkehr im Biergarten
 

 ► Bernhardstein und Labyrinth – Highlights am Bielatal [05.08.18]

20180805 Bitte alle laecheln Auf dem BernhardsteinAuf dem Bernhardstein
»Selten war ich von einem Panorama eines relativ unbekannten Berges in der Sächsischen Schweiz so begeistert, wie vom Bernhardstein. Der früher als “Kegelstein” bekannte, 424 m hohe Berg bekam seinen Namen von einem Hermsdorfer Rittergutsbesitzer, der die touristische Erschließung des Berges vorantrieb. Nach dessen Erschließung avancierte der Berg zu einem beliebten Aussichtspunkt ins Bielatal und in die “Welt der Steine”.« So beschreibt es
Matthias, der Sachse, der hier alles erkundet
20180805 Abstieg stufenweiseAbstieg stufenweise
 

 ► Nacktwanderung zum Gohrisch und Papststein [05.08.18]

20180804 Blick vom Gohrisch in Richtung PfaffensteinBlick vom Gohrisch in Richtung Pfaffenstein
Sa 04: Der Gohrisch (fälschlich auch Gohrischstein) befindet sich etwa vier Kilometer südöstlich von Königstein inmitten einer Hochebene (Ebenheit), die noch durch weitere Steinberge dominiert wird. Umliegende Berge sind der Papststein, der Kleinhennersdorfer Stein und die Lasensteine. Am Fuß des Gohrisch liegen die kleinen Orte Kurort Gohrisch und Papstdorf, die zur Gemeinde Gohrisch gehören.
An der Ostseite befindet sich als Zeuge früherer Bergbauversuche der Specksteinstollen. In unmittelbarer Nähe dessen befindet sich ein kleiner, verwachsener Steinbruch, in dem Basalt als Straßenschotter abgebaut wurde.
20180804 Durch den Papststein aDurch den Papststein
Bereits 1780 wurde der Papststein durch einen Weg (“Alter Weg”) erschlossen, der allerdings heute nicht mehr begehbar ist. Die Schlucht am Ostaufstieg wurde 1845 zugänglich gemacht. 1858 errichtete man einen hölzernen Pavillon auf dem Gipfel, 1862 folgte das noch heute bestehende Berggasthaus. Wikipedia
Die Nacktwandergruppe wurde von einem Team des britischen TV-Senders ITV begleitet. So wird der Ansatz des naked hiking auch international weiter verbreitet.
⤻ Zum SNW 2018 Foto-Album
 
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Thüringer Naturistentage (TNT) 2018

Thüringer Naturistentage 2018

Wanderung am Bleiloch-Stausee bei Ebersdorf [21.07.18]

20180721 Begegnungen der textilen ArtBegegnungen der textilen Art 20180721 Auf dem HeinrichsteinAuf dem Heinrichstein

Zum Wochenende fanden sich noch mehr Freunde des naturistischen Wanderns bei den TNT ein: 48 waren am Samstag dabei, darunter hießen wir auch Naturisten aus Belgien willkommen.

Eine niedersächsische Familie mit 16jähriger Tocher hatte schon Freitag am Kanuspaß teilgenommen und wanderte nun auch die 14 km über die Zoppotener Mühle und den Heinrichstein mit. Es ist wahrscheinlich, dass der Name Heinrichstein auf die Herren von Reuß weist, die seit dem 12. Jahrhundert alle den Rufnamen Heinrich trugen. Die Aussicht war jedenfalls auch schon vor dem Saale-Aufstau besuchenswert.

In der Bleiloch-Talsperre gab es willkommene Bedegelegenheit, und der Abschluss der Wanderung wurde mit einem Grillabend in der Gaststätte „Zur Krone“ in Ebersdorf begangen. Rainer

Freitag ist Nacktpaddeltag – Kanuvergnügen auf dem Hohenwartestausee [21.07.18]

20180720 Alles bereitAlles bereit 20180720 Letzter Gruss zur KameraLetzter Gruss zur Kamera

An die 30 Grad Lufttemperatur und geringe Bewölkung waren die erfreulichen Rahmenbedingungen – sie stellten aber auch hohe Anforderungen bzgl. des Sonnenschutzes an die Wassersportfreunde. Zur Abkühlung konnte man sich gegenseitig nass spritzen oder zwischendurch in die Fluten springen. Da es auf hoher See nicht jedermann gegeben ist, wieder ins Kanu zurück zu klettern, fanden die Ausflüge ins Nass allerdings überwiegend ufernah statt. Fotos: natfree

20180720 Gut verstaut ist halb gerettetGut verstaut ist halb gerettet 20180720 Die Weste: modisches HighlightDie Weste: modisches Highlight
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Nacktwanderung bei Schloss Burgk [19.07.18]

Nördlich der Bleilochtalsperre schließt sich die Talsperre Burgkhammer an, 20180719 Waldbewohner und daran die Talsperre Walsburg, bevor die Saale wieder Saale wird. Über beiden thront fernhin sichtbar Schloss Burgk, hinter dessen eher schlichter Fassade sich Räume mit prunk- und wertvollem Interieur verstecken. In diesem Umfeld zu wandern bedeutet, immer mal wieder den Blick zu wenden in Richtung des markanten Schlosses – wenn nicht gerade kleine Details im Walde, am Wegesrand oder im Talsperrenwasser die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

20180719 Bank-mit-DachNe Bank mit Dach 20180719 Schloss-BurgkSchloss Burgk

20180719 AbkuehlungEine Abkühlung 20180719 Plantsch-vor-grosser-KulissePlantsch vor grosser Kulisse

Ein Aufstieg auf den Saaleturm und ein Abendessen auf der ⬈ Schlossterrasse – so auch der Restaurantname – bildeten für die 40 Naturisten aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Italien sowie die beiden Globetrotter den Abschluss eines makellosen Hochsommertages. Rainer
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Den Thüringer Nacktradel-Mittwoch per Rad oder zu Fuß erleben [18.07.18]

Treffpunkt BahnhofTreffpunkt Bahnhof Fahrrad SchmuckFahrrad-Schmuck Zehn nackte Wanderer, die gingen durch den WaldZehn nackte Wanderer… Und kamen an ein Bodendenkmal, das war schon ziemlich alt Ein junger Burgherr auf RuinenEin junger Burgherr auf Ruinen Umgestürzt und aufgerichtetUmgestürzt und aufgerichtet

Der Mittwoch brachte den Teilnehmern der Thüringer Naturistentage eine nackte Fahrradtour in der Nähe von Bad Klosterlausnitz mit einem anschließenden Besuch der dortigen Kristall-Thermen. Aber es gab auch eine Gruppe Fußgänger.

Nah d’ran und d’rin: Hohenwarte-Talsperre von oben und von unten [17.07.18]

20180717 Hohenleite Hohenleite 20180717 Im BlumenmeerIm Blumenmeer

Die Wanderung am Hohenwarte-Stausee war mit 19 km Länge und kumulierten 430 Höhenmetern die bislang anspruchsvollste. Belohnt wurden die Mühen des Auf- und Abstiegs durch zahlreiche Ausblicke wie vom Drachenflugplatz an der Hohenleite, aber die Fluten der Talsperre luden auch zur Abkühlung ein – eine Gelegenheit, über die sich die meisten der 26 Wanderer angesichts des warmen Sommerwetters sehr freuten.

Den Abschluss der Wanderung bildete ein Besuch in »Zur Krone« in Altenbeuthen, wo traditionelle thüringische Gerichte aufgetischt wurden. Rainer
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20180717 AbkuehlungAbkühlung 20180717 SiemestalbrueckeSiemestalbruecke 20180717 Zum Baeume HochlaufenZum Baeume Hochlaufen

Über den Dächern Jenas: Wandern auf der Saalehorizontale [16.07.18]

20180716 Vor WanderstartDie Saalehorizontale ist ein 72 km langer Qualitäts-Wanderweg an den westlichen und östlichen Hängen der die Saale begleitenden Muschelkalkfelsen mit ständig variierender 20180716 Aufstieg zur HorizontaleAussicht auf die Stadt Jena und das Flusstal mit Schlössern und Burgruinen. Die 30 Naturisten mussten am Südende Jenas also zunächst aufsteigen, um nach zahlreichen Windungen des Pfades im Norden der Stadt wieder hinab zu steigen. Begleitet wurde die Gruppe durch eine Journalistin, die für das “Freie Wort” in Suhl schreibt, und 2 Fotografen, die für den DFK (Deutscher Verband für Freikörperkultur) und für ein Fotobuch auf Motivsuche waren.

20180716 Ausblick ins Tal 20180716 Aussicht

20180716 Biergarten 20180716 Biergarten

Zum Abschluss der Wanderung war – wie schon 2016 – das Restaurant “⤻ Zum Ziegenhainer” das Ziel. Der Wirt erinnerte sich noch gut daran, dass er uns damals anbot, nackt in seinem Biergarten zu speisen. Dieses Mal bat er uns, bekleidet zu bleiben, weil noch eine weitere Gruppe reserviert hatte.

Die zweite Gruppe sagte dann aber telefonisch ab, und so konnte erneut die Stärkung zum Abend nackt im Biergarten eingenommen werden. Für einige Anwohner und vorbei kommende Wanderer war der Spaß offensichtlich schon beim Zugucken sehr groß! Rainer
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38 Teilnehmer zur Nacktwanderung am Hohenwarte-Stausee [15.07.18]

Der Sonntag war auch ein warmer Sonnentag, so dass der abwechslungsreiche Weg im Umfeld des Stausees mit Schatten auf Waldwegen und freiem Blick ins sonnige Umland passend gewählt war. Die scheuen Siebenschläfer, die sich im Mooshäuschen seit langem ein heimeliges Zuhause eingerichtet haben, zeigten sich munter und fidel. Vom Aussichtspunkt aus schweifte der Blick über die Windungen des Sees zu den bewaldeten Gipfeln der umliegenden Berge.

20180715 Siebenschlaefer Panorama Aussicht

20180715 Dekoration 20180715 Badestausee

Eine einfallsreiche Blumendekoration an einer Hauswand zog die Blicke auf sich, und schließlich fanden die Wanderer auch ein Plätzchen am Seeufer, das zum erfrischenden Bade lud. Nicht nur für die Gäste aus Italien und die Globetrotter aus Südafrika bzw. den Niederlanden, die schon 2017 mitgewandert waren, war es ein fröhlicher und erlebnisreicher Tag. Rainer
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Wanderung durch die Schluchten unterhalb der Wartburg [15.07.18]

20180714 SchluchtenwanderungDie erste Wanderung der Thüringer Naturistentage führte bei strahlendem Sommerwetter durch einige Schluchten unterhalb der Wartburg. 28 Teilnehmer fanden sich zusammen, um die kumuliert 350 Höhenmeter zu durchwandern.

Ihr Weg führte sie durch die Landgrafenschlucht, 20180714 Wartburgdie Ludwigsklamm und den Dornheckenweg, aber zwischendurch auch immer mal wieder über eine Höhe mit Blick auf das Weltkulturerbe.

Zur Stärkung ging’s nach der Wanderung in die Berggaststätte „Kleiner Hörselberg“. Als die A4 noch dort entlang führte, war dies eine Autobahnraststätte. Rainer
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Wanderung zwischen den Plothener Teichen [26.07.18]

20180726 Lehrpfad Noch mehr zu lernenDas Land der 1000 Teiche bei Plothen ist vor allem ziemlich flach: Nur 80m kumulierte Höhenmeter waren im Lauf des Tages zu erklimmen. Dafür gab es viel zu lernen: Über einen mindestens 300 Jahre alten Pfahlbau, auf einem benachbarten Naturlehrpfad oder im Brehm-Haus in Renthendorf.

Jürgen vom FSV Rother 20180726 Der Verein hatte eingeladenHiehl hatte, nachdem er in der Ostthüringer Zeitung von den Naturistentagen gelesen hatte, die nackten Wanderer auf das FKK-Gelände des Vereins eingeladen – was diese natürlich gern wahrnahmen.

20180726 Der Steg in den Badesee des VereinsZum Abschluss des letzten TNT-Wandertags 2018 kehrten 17 der Naturisten noch im Restaurant “Zum Plothenteich” in Plothen ein. Wir dankten Andreas für die wunderschöne Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen mit bekannten oder das Kennenlernen weiterer Naturisten z. B. bei der NEWT in Österreich, in Sachsen, in Westfalen oder spätestens 2019. Rainer
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Nackt durch die Uhlstädter Heide [25.07.18]

20180725 Kirchenruine ToepfersdorfKirchenruine-Toepfersdorf 20180725 Verein Natur und UmweltHinweis vom Verein Natur und Umwelt 20180725 Der Wald baut weiter wo der Mensch aufhoertDer Wald baut weiter wo der Mensch aufhoert

Zeutsch erreichten die 21 Wandersleut noch bei knapp unter 30°, daraus entwickelten sich dann alsbald bis zu 33° Lufttemperatur. Vom Parkplatz nahe dem Bahnhof aus startete der Rundkurs zunächst zur Kirchenruine Töpfersdorf, für deren Erhalt der Verein Natur und Umwelt fehlende Fördermittel beklagt. Bereits 1980 wurde in den Saalleiten von tatkräftigen Einwohnern ein Naturlehrpfad angelegt, der seit 2013 als Entdeckerpfad wiederbelebt und neu gestaltet wurde. Heute lockt er mit interaktivem Kartenmaterial und Geocaching-Touren.

20180725 Ein Bad in der SaaleEin Bad in der Saale 20180725 Ein gutes Werk fuer dich und andereKleiderspende: Ein gutes Werk fuer dich und andere

Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Einkehr im Sonnenhof in Herschdorf am Rande der Uhlstädter Heide. Rainer
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Wandern bei Bad Klosternausnitz und Besuch der Therme [24.07.18]

20180724 Wanderstart von grossem Parkplatz mit ImbissHeute durften auch die Wanderer ins Holzland, nachdem vorigen Mittwoch die Nacktradler hier bereits ihre Route gefunden hatten. Unter den 24 Teilnehmern war auch eine westfälische Schülerin, die mit ihrem Vater zusammen ihre erste Nacktwanderung machte und sich über die internationale Beteiligung freute: Sie konnte gleich ihr Schulenglisch auf die Probe stellen. 20180724 Die Meuschkenmuehle kultet starke Maenner Nach einem Rundgang um den Roten Pfützensumpf, der gar nicht sumpfig war, führte der Weg weiter ins Mühltal zu diversen historischen Mühlen, die jahrhundertelang durch das Wasser der Rauda angetrieben wurden. An der Meuschkenmühle bereitet man sich gerade wieder auf das Fest der starken Männer vor. Milo Barus (geboren als Emil Bahr am 27. Feb. 1906) hatte nach Anfangs-Erfolgen im Sport mehrerer Disziplinen als auffälligste Kraftleistung seiner Kraft-Show mit einem sieben Zentner schwerden Pferd auf den Schultern eine 17-stufige Treppenleiter bestiegen. Nach einer vielseitigen Karriere wurde er 1956 zusammen mit seiner Frau Betreiber des Restaurants Meuschkenmuehle, wo deshalb heute mit einem jährlichen Event an “den stärksten Mann der Welt” 20180724 Siegerin in der Disziplin Starke Frauenerinnert wird. Die stärkste Frau der Welt brauchten wir nicht lange zu suchen: Wir fanden sie in unserer Wandergruppe!

Nach Ende der Wanderung fuhren die meisten der Teilnehmer direkt zur Kristalltherme nach Bad Klosternausnitz. Bei 31° Lufttemperatur gingen die Wanderer den kurzen Weg vom Parkplatz aus den sonnenheißen Autos zur Kasse in der Kristalltherme gleich nackt – wozu soll man sich auch zum Bezahlen extra ‘was anziehen? Danach folgte dann die ersehnte Hitze-Steigerung in der 110° heißen Sauna, und als Stärkung gab es einen gut gekühlten Salat im Thermenrestaurant. Rainer
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Nacktwanderung am östlichen Teil der Hohenwarte-Talsperre [23.07.18]

20180723 Die Wanderung begann in ZiegenrueckVon Ziegenrück aus ging es für die 25 Freiwilligen zunächst streng bergan. Ziel war die Teufelskanzel, eine Felsformation am nördlichen Seeufer, von der aus mehrere Aussichtspunkte den Blick auf den malerischen Saalebogen freigeben. Angesichts des warmen Sommerwetters war nach dem Abstieg ans Seeufer ein kühlendes Bad eine angenehme Erfrischung. Danach durfte sich der Schweiß neue Bahnen suchen, denn es ging wieder einmal bergan. 20180723 Der Ziegenbock auf Wanderschaft Die Passage des stillgelegten Eisenbahn-Viadukts über einen (angesichts der klimagewandelten Trockenheit nur mäßig) plätschernden Bach stand noch auf dem Programm – mit Gang durch die angenehm kühle Finsternis des Hemmkoppen-Tunnels. Hier mussten früher die Züge Licht einschalten, damit sie den Weg fanden. Für die Wandergruppe reichten 3 Taschenlampen.

Im Restaurant Zur Fernmühle gibt es neben einem Ziegenbock auf Wanderschaft zur vollen Stunde (genauer: 3 Minuten davor) einen Tanz der Ziegen (Video) – statt Kuckkucksuhr eine Meckeruhr. Rainer
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Wanderung bei Hohenwarte [22.07.18]

Die 17,5 km lange Strecke mit 570 20180722 Da unten waren wirkumulierten Höhenmetern gehörte zu den anpsruchsvolleren Wanderungen der TNT. Da kam es einigen Teilnehmern durchaus gelegen, dass die Sonne ihre Strahlen nicht ganz ungehindert durch die Atmosphäre schicken konnte.

Pumpspeicher-Wasserkraftwerk HohenwarteEs ging zum Oberbecken, das mit Wasser der Talsperre vollgepumpt wird, um zu Zeiten erhöhten Strombedarfs zusätzliche Kraftwerkskapazität zuschalten zu können. Obwohl das Hochpumpen mehr Strom kostet als hinterher durch das wieder herab stürzende Wasser gewonnen werden kann, lohnt sich der Aufwand, weil das Zuschalten anderer Spitzenkapazitäten viel langsamer (z. B. wegen des Anheizens) und teurer (wegen der Vorhaltekosten und des geringeren Wirkungsgrads) ist.
Rainer
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