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Naked European Walking Tour 2025

NEWT 2025 in Östrreichs Alpen

Die Österreichschen Alpen waren auch in diesem Jahr wieder Kulisse für die Naked European Walking Tour (NEWT) 2025. Clarisse und Pascal waren wie in den letzten Jahren die Initiatoren der traditionellen Wanderwoche.

Die beeindruckende Alpenkulisse lockt immer wieder(1|9) Die beeindruckende Alpenkulisse lockt immer wieder

„Wir hatten sehr schöne Tage erlebt und einen Rekord aufgestellt mit Teilnehmern aus 18 Ländern: China, Singapour, Canada, USA, Spain, Latvia, Slovaquia, France, Nederland, England, Ireland, Germany, Switzerland, Colombia, Belgium, Australia, Irac, Lituania.“, so fasste Pascal seine Begeisterung zusammen.

Die Wanderstrecken nutzten Wanderer mit und ohne Kleidung gemeinsam(2|9) Die Wanderstrecken nutzten Wanderer mit und ohne Kleidung gemeinsam

Es war – wie immer bei den NEWT – eine sehr tolle Stimmung, und diesmal standen einige neue Wanderrouten auf dem Programm.

Vor beeindruckendem Panorama(3|9) Vor beeindruckendem Panorama

Erinnerungsfoto an einen erfolgreichen Aufstieg(4|9) Erinnerungsfoto an einen erfolgreichen Aufstieg

Alle haben es geschafft - da will auf dem Gruppenbild keiner fehlen(5|9) Alle haben es geschafft – da will auf dem Gruppenbild keiner fehlen

So komfortabel wie hier sind die Wege nicht überall geschottert(6|9) So komfortabel wie hier sind die Wege nicht überall geschottert

Das Schönste am Wandern ist die Rast - das gilt natürlich besonders auf einer derart einladend grünen Bergwiese(7|9) Das Schönste am Wandern ist die Rast – das gilt natürlich besonders auf einer derart einladend grünen Bergwiese

Ein Gebirgsfoto mit eindrücklicher Stimmung(8|9) Ein Gebirgsfoto mit eindrücklicher Stimmung

Im Quartier ging der Küchendienst reihum(9|9) Im Quartier ging der Küchendienst reihum

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Naked European Walking Tours ’24

NEWT in den Alpen

Die traditionelle Bergwanderwoche in Österreichs Alpen

20 Fotos im Artikel

9.Juli: Ein Sonnenschirm schützt (1|20)
9.Juli: Ein Sonnenschirm schützt (1|20)

Naked European Walking Tours (NEWT) 2024. Wie jedes Jahr fanden die Naked European Walking Tours in Österreich statt, diesmal vom Sonntag, 7. Juli, bis Sonntag, 14. Juli 2024. 45 Teilnehmer aus 12 Ländern konnten 6 Tage lang in den Tiroler Alpen im Zillertal wandern.

9. Juli: Ein Walking Stock hilft (4|20)
9. Juli: Ein Walking Stock hilft (4|20)

Dies sind die Länder, die vertreten waren: Frankreich, Deutschland, USA, Großbritannien, Irland, Singapur, Indien, Niederlande, Belgien, Slowakei, Griechenland und Bulgarien. Zu dieser sehr heterogenen Gruppe gehörten Wanderer zwischen 30 und 80 Jahren, darunter 12 Frauen.

9.Juli: Gipfelfreuden (6|20)
9.Juli: Gipfelfreuden (6|20)

Eine besonders aktive Gruppe blieb beim Zelten und führte große Schleifen in den Bergen mit einer oder zwei Übernachtungen im Biwak in der Höhe durch. Die andere Gruppe übernachtete in einem sehr gepflegten Chalet, das alle Annehmlichkeiten der Unterkunft bot: Doppelzimmer oder 3 bis 4 Betten, Bar, Speisesaal, voll ausgestattete Küche,… Diese Gruppe führte täglich Rundwanderungen zwischen 10 und 20 km Länge mit einem Höhenunterschied von 300 bis 1000 m pro Wanderung durch.

10. Juli: Sturzbach (10|20)
10. Juli: Sturzbach (10|20)

Die Wahl der Wanderungen erfolgte je nach Wetterlage und Müdigkeit der Teilnehmer, damit sich jeder auf den Wegen wohl fühlen konnte. Wir konnten einige Gipfel besteigen, um die grandiosen Landschaften zu genießen, steile Wege entlang von hohen Bächen entdecken, Wege zu wundervollen Wasserfällen gehen. Genießen konnten wir auch die Köstlichkeiten der lokalen Gastronomie von Höhen Gasthäusern wie Apfelstrudel, Kaiserschmarren, Buttermilch,… Nach den Wandertagen versammelten sich alle im angemieteten Chalet, um bei ‘Themen Dinners’ oder der Degustation von Spezialitäten der Teilnehmer die Spezialitäten der teilnehmenden Länder zu entdecken. Trotz der sprachlichen Vielfalt haben wir die gute Atmosphäre und die verbreitete Freundlichkeit über alle Sprachgrenzen hinweg genossen. Wir haben den Termin für den Sommer 2025 mit neuen Teilnehmern bereits vereinbart.

10. Juli: Wasserfall (14|20)
10. Juli: Wasserfall (14|20)

Die Videos von Maarten sind auf youtube zu sehen und werden in Kürze auch auf der Newt-Website veröffentlicht. Hier die Links:

https://www.youtube.com/@MaartenvanderZwaard/videos
https://www.naktiv.net/newt/
– Danke an natfree für den Bericht!

11. Juli: Alpenpanorama (17|20)
11. Juli: Alpenpanorama (17|20)

Ergänzung [13.08.]: Ein schöner Bericht über die NEWT 2024 findet sich auch auf der Site des französischen ⤷ naturisme-magazine.com (Sprache: FR)

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NEWT im Juli 2021

NEWT 2021

NEWT im Alpenhaus Lacknerbrunn (von Angela & Jochen) [29.08.21]

‘Nacktwandern in den Bergen’, das weckte unsere Neugier, und wir entschlossen uns, am So., den 18.07.21, nach Mayrhofen zu reisen. Wegen starker Regenfälle und dadurch bedingter Verkehrsbehinderungen (Erdrutsch) kamen wir erst am Abend, aber wohlbehalten im wunderschönen Alpenhaus Lacknerbrunn an.
Das Alpenhaus Lacknerbrunn ist ein ehemaliges Gasthaus1/30: Alpenhaus Lacknerbrunn
Eine etwa 30-köpfige Gruppe aus neun Nationen hatte an diesem Tag schon eine Regenwanderung durch das Stilluptal, entlang des stark angeschwollenen Stillupbaches zum Speichersee unternommen, temperaturbedingt allerdings mehr oder weniger bekleidet.
Die Regenwanderung am Sonntag bot den Anblick prächtiger Wasserfälle2/30: Wasserfall
Die beiden Organisatoren Clarisse und Pascal hatten den Aufenthalt in dem 100-jährigen ehemaligen Gasthof mit Zwei- bis Vierbettzimmern derart vorbereitet, dass im Flur ein Poster mit Bildern und Namen der Teilnehmer, eine Wanderkarte mit Kennzeichnung der geplanten Touren und – ganz wichtig – ein Küchendienstplan für alle einsehbar war.
Die Versorgung von so vielen Menschen erfordert schon eine gute Einkaufsplanung6/30: Großeinkauf
In der Küche wiederum gab es einen Kochplan samt Rezepten und Zutaten, die im Vorhinein von Clarisse und Pascal sowie freiwilligen Helfern in Mayrhofen besorgt wurden. Die Hütte ist nämlich etwa eine Viertelstunde Autofahrt entfernt von Mayrhofen auf einer engen Mautstraße bergauf einsam gelegen.
Der wechselnde Küchendienst sorgt jeden Tag für Frühstück, Vesperproviant und Abendessen7/30: Kreatives in der Küche
Die Tage liefen im Prinzip folgendermaßen ab: Zwischen 6 Uhr und 7 Uhr präparierte der Frühstücksdienst die Mahlzeit. Alle Teilnehmer frühstückten und versorgten sich bis ca. 8 Uhr mit Proviant, bevor der Spüldienst zu Werke ging. Denn meist war vor 9 Uhr – je nach Anfahrtsweg bis zu 45 Minuten auch vor 8 Uhr – die Abfahrt in Fahrgemeinschaften zum Einstiegspunkt der Tageswanderungen vorgesehen.
Während der Dienstag-Wanderung fiel uns dieser Edelstein ins Auge13/30: Edelstein
Und diese hatten es teilweise mit oft mehr als 1000 Höhenmetern ganz schön in sich. Bei kurzen Pausen wurde kräftig sonnengecremt, Atem geschöpft, getrunken. Für die Mittagsrast suchten wir uns Plätze an Seen, Bächen oder mit herrlicher Fernsicht.
Blau, blau, blau blüht der Enzian16/30: Enzian
Wir hatten vielfältige Begegnungen mit bekleideten Menschen, die meist wohlwollend amüsiert reagierten. Eine solche mit einer tschechischen Familie mit zwei jugendlichen Jungen wendete sich vom verzweifelten Versuch der Mutter, die Jungen von Blicken auf uns Wanderer abzuhalten, zum Guten. Bedingt durch den beschwerlichen Weg überholten wir uns immer wieder gegenseitig, was schließlich darin endete, dass die Familie sich freundlich mit uns arrangierte, die Jungen also auch gucken durften!
Eine Steinbank ohne Rücken- und Armlehnen kann auch gemütlich sein19/30: Eine Steinbank ist auch gemütlich
Ein anderer Vorfall verlief nicht so glücklich. Unser Wanderweg führte an einem Bauernhof vorbei. Man erwartete uns schon von Weitem, neugierig aufgeregt hin- und herlaufend, einschließlich eines Kindes. Die alteingesessene Bäuerin bezeichnete unser Erscheinungsbild als “Schweinerei” und das auch noch vor dem Kind, welches aber gar nicht scheu und abgeneigt wirkte. Sie rief immer wieder: “Away, away”. Am anderen Ende des Hofes setzte der Bauer die Beschimpfungen fort: “Wo seid’s untergebracht? Das wird Konsequenzen haben.” Beschwichtigungsversuche unsererseits halfen da wenig weiter.
Auch am Freitag hatten wir einen wunderschönen Ausblick über ein Alpental hinweg23/30: Alpental
Nach allabendlicher Rückkehr stürzte sich bestenfalls der Kochdienst zuerst unter die Dusche, um anschließend zwischen 19 Uhr und 20 Uhr das Ausschöpfen der vorbereiteten Mahlzeit zu zelebrieren. Zwischenzeitlich hatten sich einige hungrige Wanderer mit Knabbereien und Getränken schon vorgestärkt.
Eine Wunderblume auf der Wiese27/30: Wunderblume
Neben den Übernachtungskosten war für jeden ein Verpflegungsbeitrag zu leisten, wodurch er sich nach Herzenslust an allem bedienen konnte. Nach dem Abendessen verkündeten Clarisse und Pascal in Französisch, Deutsch und Englisch die Pläne für den kommenden Tag, bevor der Spüldienst in der Küche verschwand, während der Rest der Wandergruppe, übrigens im Naturkleid, den Abend im gemütlichen Aufenthaltsraum, manchmal am warmen Kachelofen, ausklingen ließ. Der war oft auch gar nicht mehr so lang, weil am nächsten Morgen das Aufstehen ab 6 Uhr anstand.
Unser herzlichster Dank gilt Clarisse und Pascal!
Wir sind sehr gern beim nächsten Mal wieder dabei,
Angela & Jochen