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Der Stamm der Yawalapiti lebt bis heute an einem Nebenfluss des Amazonas. Einmal im Jahr feiern sie ein Fest zu Ehren der Verstorbenen, zu dessen Vorbereitung die Jungen bis 10 Jahren mit Pfeil und Bogen Fische erlegen. Ihre Kleidung ist bis heute eine Lendenschnur, die allerdings seitlich und hinten gürtelartig verbreitert ist und an deren Vorderseite ein sehr spärlicher, eher symbolischer Schurz aus ein paar Textilfasern befestigt ist.

Yawalapiti-Jungen jagen Fische mit Pfeil und Bogen. Quelle: Usenet

 

Der Kult der Yawalapiti

Der Kult der Yawalapiti ist nur eine von 16 verschiedenen Stammeskulturen der Xingu-Indianer. Die Brasilianer Orlando Villas Bôas und sein Bruder betrieben hier von 1946 bis 1973 einen Verwaltungs- und Handelsposten und trugen wesentlich dazu bei, dass im Jahr 1961 am Alto Xingu der Parque Indígena do Xingu eingerichtet wurde, um den verbliebenen ethnischen Minderheiten einen Schutzraum zu bieten.

Yawalapiti beim Fest. Autor: Innercircle

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