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Übersicht;

Zunächst wird hier definiert, was allgemein unter "Naturismus" verstanden wird.

In Nackte Theorie geht es zunächst um den Begriff "nackt", der im Laufe der Geschichte und abhängig vom gesellschaftlichen Umfeld sehr unterschiedliche Bedeutungen hatte. So wird das Wort in mittelalterlichen Berichten auch dann verwendet, wenn eine Person (nur) mit einem Hemd bekleidet war, das allgemein (von Mann und Frau) etwa knielang getragen wurde, also durchaus bedeckend war.

In Nackte Geschichte zeichnen wir nach, wann und warum die Menschen irgendwann auf die Idee gekommen sind, sich zu bedecken: Scham (z. B. bzgl. ihrer Ausscheidungen) und Stolz (auf getragenen Schmuck und Glamour als Status-Symbole) waren die Hauptgründe.

In einer Zeittafel werden alle Ereignisse aufgezählt, die für die Entwicklung des Menschen bzgl. des Naturismus geschichtlich bedeutsam waren.

Schließlich wird das Entstehen der FKK-Bewegung und in den Schlaglichtern besondere Ausprägungen naturistischer Einstellungen beschrieben.

 

Naturismus ist eine Geisteshaltung, in der der Mensch sich als Teil der Natur erkennt und sein Denken und Handeln daran ausrichtet, sich möglichst weitgehend in das Naturgeschehen einzufügen. Dies schließt ein, dass der Naturist die Natur als Lebensraum zu erhalten und sie möglichst wenig zu (zer-) stören sucht, vorhandenen (Zer-) Störungen der Natur entgegentritt und sie zu restaurieren versucht, und dass er nur so viel erntet (d. h. der Natur entnimmt), wie es zum Leben nötig ist und wie in der Natur nachwachsen kann. 

Naturismus impliziert eine Lebensweise, die sich von den Zwängen der Zivilisation und der gesellschaftlichen Werte und Normen bewusst absetzt und sich auf ursprüngliche, naturbezogene Wertbildung beruft.