NaTourismus: Wirtschaftsförderung. Natürlich gemeinsam nacktiv!

Die Initiative Aktiver Naturist(inn)en setzt sich mit wechselnden örtlichen Brav rechts haltenSchwerpunkten aktiv für die Förderung des Tourismus Treffpunkt Bahnhofein, indem sie Naturist(inn)en-Tage z.B. in Sachsen, Thüringen, Westfalen, in anderen Regionen Deutschlands und in anderen Ländern initiiert. Wir erfreuen uns an Wanderungen, Klettertouren, Fahrradtouren und Kombinationen (Radeln, Wandern, Schwimmen). Naturist(inn)en führen ihre Aktivitäten nackt und im Einklang mit der Natur durch. Dabei legen sie besonderen Wert auf naturnahes und umweltschonendes Verhalten mit aller gebotenen Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt sowie die natürlichen Ressourcen der Natur.

Wir erleben eine zunehmende Resonanz von Naturist(inn)en, die mit uns nacktiv sein wollen. Für Menschen, die das nacktive Leben in der Natur erstmals für sich selbst ausprobieren wollen und für Menschen, die sich für naturistische Aktivitäten interessieren, sich aber nicht (gleich) selbst ausziehen wollen, bieten Einkehr im BiergartenGruppen-Events die Gelegenheit, den aktuellen Trendsport einmal kennen und lieben zu lernen. Nacktivitäten finden immer wieder auch an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen statt und ziehen Naturist(inn)en aus mehreren Ländern an. Sie lernen unsere jeweilige Heimat kennen und empfehlen diese weiter, wenn es ihnen gefallen hat und sie sich wohl gefühlt haben. In Draussen Kunst – innen kühlGastronomie und Übernachtungs-Gewerbe sind wir gern gesehene Gäste. Meist sind wir dann bekleidet, manchmal dürfen wir auch nackt einkehren oder bekommen nach der Präsentation unserer Bodypainting-Körperkunstwerke zwischen Kirche und Rathaus zur großen Freude anderer Gäste ein Speiseeis. Auch das angebotene Informationsmaterial haben Gastgeber immer wieder gerne angenommen.

 

Gut informiert durch Medien

Seit mindestens 2008 haben Zeitungen informative Artikel über das Nacktwandern publiziert, hat öffentlich-rechtliches Fernsehen Dokumentationen zu diesem Thema erstellen lassen und gesendet, z.B. WDR, NDR, MDR, ZDF …

Solche Dokumentationen haben diese und andere Sender mehrfach ausgestrahlt. Allein der WDR hat seit 2008 mehrere Reportagen beauftragt, gesendet und weitergereicht, u. a. 2010 von der traditionellen, jährlich stattfindenden Nacktwanderung am Pfingstsonntag mit jeweils zwischen 60 bis 100 Teilnehmern.

Gut in Erinnerung geblieben ist auch eine WDR-Dokumentation über das Wandern, in der Herr Franz-Josef Antwerpes, ehemaliger Regierungspräsident von Köln, zum Thema Nacktwandern einfach nur „Ach, lasst sie doch!“ in seiner angenehm entspannten Art sagte. Danke, Herr Antwerpes!

Ebenfalls gut in Erinnerung geblieben ist z. B. eine WDR-Dokumentation über „21 Dinge, die man in Nordrhein-Westfalen zu Fuß gemacht haben sollte“. Zwei zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr gesendete WDR-Empfehlungen lauteten „Wandern Sie mal barfuß!“ und „Wandern Sie mal nackt!“.

Dank der guten Medienarbeit ist es offenbar immer weniger erforderlich, dass Polizeibehörden besorgte Anrufer beruhigen oder gar eine Dienstfahrt veranlassen müssen, nur um vor Ort festzustellen, dass tatsächlich nur eine harmlose Nacktwanderung stattfindet. Naturist(inn)en erleben bei Begegnungen, dass Menschen nicht nur ihnen interessiert Fragen zum Naturismus stellen, sondern zunehmend sich gegenseitig über das Nacktwandern informieren – nicht nur unseren Gruß genauso freundlich erwidern, sondern selbst zuerst grüßen („Schön, Euch widerzusehen: Wir hatten Euch schon vermisst!“) oder einfach stehenbleiben und ein Gespräch zu irgendeinem Thema anfangen, ohne dass unsere Nacktheit überhaupt erwähnt wird.

 

Nacktwanderpark?

Vom Barfußpark …

An vielen Orten in Deutschland gibt es einen „Barfußpark“. Dorthin fahren Menschen, die sich für das Barfußgehen und -wandern interessieren, um dies dort für sich auszuprobieren und evtl. hilfreiche Informationen zu bekommen.

Diejenigen, die dieses neue Körpergefühl als positiv und bereichernd empfinden, wollen ab dann auch andernorts barfuß unterwegs sein.

Bei Begegnungen zeigen beschuhte Menschen immer wieder Freude über diese Art des natürlichen Lebens, manche sind interessiert und stellen gezielt Fragen, möchten dazulernen, neue Einsichten für sich gewinnen.

Niemand käme auf die Idee, einen barfußgehenden Menschen mit der Begründung, er sei außerhalb eines Barfußparks, dorthin (zurück) schicken oder auffordern zu wollen, die Füße zu bekleiden.

… über den Nacktwander-Lehrpfad …

In Deutschland gibt es an mehreren Orten einen „Nacktwander-Lehrpfad“, oft auch als „Nacktwanderweg“ bezeichnet. Dorthin fahren Menschen, die sich für das Nacktwandern interessieren, um dies dort für sich auszuprobieren und evtl. hilfreiche Informationen zu bekommen.

Diejenigen, die dieses neue Körpergefühl als positiv und bereichernd empfinden, wollen ab dann auch andernorts nacktwandern, -laufen, -radeln, -schwimmen.

Bei Begegnungen zeigen bekleidete Menschen immer wieder Freude über diese Art des natürlichen Lebens, manche sind interessiert, bleiben stehen und stellen gezielt Fragen, möchten dazulernen, neue Einsichten für sich gewinnen.

Nur hin und wieder noch kommen Einzelne auf die Idee, eine nacktwandernde Person mit der Begründung, sie sei außerhalb des Nacktwanderwegs, dorthin (zurück) schicken oder auffordern zu wollen, den Körper zu bekleiden. In solchen Fällen können wir durch unser freundliches Auftreten und das Angebot sachlicher Information helfen, Missverständnisse und Fehleinschätzungen aufzuklären.

Beispiel:

2016 war ein Heidepark-Mitarbeiter bei einer Begegnung mit einer Gruppe Nacktwanderer zuerst erstaunt, uns außerhalb des dortigen „Nacktwanderweges“ bei Undeloh anzutreffen. Dann war er erfreut über die sachlichen Informationen, die ihm die Nacktwanderer mitteilen konnten. Ein Anruf bei der Polizei, um sich zu versichern, ob diese die soeben gehörte Information zum Nacktwandern bestätige, hat diese nach erfolgter Prüfung bejaht.

Der Heidepark-Mitarbeiter freute sich und nahm gerne eine gedruckte Informations-Broschüre für seinen Vorgesetzten mit.

… zum Nacktwanderpark – »Bloß zusammenleben« und Dein nacktives Leben selbst gestalten!

Sobald Du das Nacktwandern kennengelernt und für Dich als neuen Freizeitsport entdeckt hast, wird für Dich ein Wanderweg zum Nacktwanderweg, ein Wandergebiet in der Natur zum Nacktwanderpark. Also wanderst, radelst, läufst, schwimmst Du nackt, wo in der Natur es Dir gefällt – allein, zu zweit oder in einer Gruppe. Vielleicht lernst Du andere kennen, die gerne mitwandern oder andere Nacktivitäten mit Dir unternehmen wollen oder Fragen haben, die Du nun beantworten kannst.

Wenn Du möchtest, schicke Berichte über Erlebnisse aus Deinem nacktiven Leben an natury oder initiiere selbst Gruppen-Events.

Beispiel:

„Ein junges Paar hat die Möglichkeit genutzt, 20180812 Gruppenbild mit interessierten Gaestenbekleidet mitzuwandern und unsere Gemeinschaft kennenzulernen. Während er vorzeitig zurückkehren musste, begleitete sie uns bis zum Ende der Wanderung und sagte uns, ihr habe es so gut gefallen, dass sie gern wieder mitkommen werde.

20180812 Es fuehrt kein andrer Weg zurueckKurz vor unserer Rückkehr zur Kirnitzsch zeigte ein weiteres, junges Paar Interesse am Nacktwandern und an unserem naturistischen Lebensstil. Das Gespräch wechselte bald von Deutsch nach Englisch, als klar wurde, dass sie besser Englisch verstand. Die beiden begleiteten uns bis zu unserer Badestelle. Die Einladung aus dem Wasser 'Come in. It is refreshing.' ließ beide nicht lange zögern: Sie zogen sich aus und kamen in die Kirnitzsch. Die Frage an die Frau 'Where are you from?' beantwortete sie mit 'Columbia. Bogotá.' Ihr Freund aus Hannover, wo jetzt beide leben, hatte sie bei seinem Studium in Spanien kennengelernt. Sie lernt nun als nächste Sprache Deutsch.“

 - Auszug aus einem Bericht zu den SNW 2018