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Am offiziellen FKK-Strand

Na und? Unter der Kleidung sind wir alle nackt.

Viele Strandabschnitte und einige Seen oder Flussabschnitte sind als offizielle FKK-Bereiche deklariert und manchmal durch entsprechende Schilder gekennzeichnet. Hier sind meist die Nacktbader und Nahtlosbräuner unter sich, und die einzigen, die mit der Nacktheit ein Problem haben, sind verirrte Textilträger.

 

Schwimmbad im naturistischen Ferienpark

Wahre Paradiese sind die naturistischen Ferienparks rund ums Mittelmeer wie hier auf Corsica.

Badespaß - eine Szene aus dem Video »Oliver«

 

FKK geduldet

An vielen Badeplätzen hat sich die nackte Nutzung der Bademöglichkeit eingebürgert, obwohl es keine offizielle Deklaration als FKK-Bereich gibt. Daraus ergibt sich über die Jahre hinweg ein gewisses Gewohnheitsrecht, auf das man sich im Zweifelsfall durchaus berufen kann. 

Wo es noch nicht üblich ist, genügen meist zwei, die den Anfang machen, um bald Nachahmer zu finden, die sich hinzu gesellen: Nacktsein ist auch ansteckend! Und schon ist an einem bis dato nur textil-genutzten See wieder eine kleine "textilfreie Zone" geschaffen. Nur ganz allein als Einzelperson den Anfang zu machen, ist schwer und trifft manchmal auf Unverständnis.

Ein Beispiel für friedliche Koexistenz von Textilträgern und Nacktbadern ist der Silbersee bei Haltern. Am Westufer versammeln sich die Klamottenträger, am Nordufer die Nackten. Dazwischen bildet sich automatisch eine Übergangszone, die von beiden Gruppen gleichermaßen genutzt wird. Oft lagern hier auch Familien, bei denen Vater und Töchter nackt, Mutter und Sohn mit Badeklamotten auftreten - oder umgekehrt.

Mir sind derlei »Clothing optional« Zonen eigentlich am liebsten, kann doch hier jeder nach seiner aktuellen Laune nackt oder bekleidet herumlaufen und glücklich werden. Freiheit, die ich meine!

Jeder wie er gerade mag

 

FKK-Vereine


Vereinsgelände des BffL Hannover

Es gibt in Deutschland in vielen größeren Städten oder in deren Umgebung FKK-Vereine, die sich im Deutschen Verband für Freikörperkultur (DFK) zusammen geschlossen haben. Der Verband gliedert sich in Landesverbände und ist seinerseits in der Internationalen Naturisten Föderation (INF / FNI) mit anderen nationalen Verbänden assoziiert.

In den Vereinen haben sich Menschen zusammen gefunden, die die gemeinsame Lebenseinstellung des Naturismus verbindet und die eine Möglichkeit suchten, diese auch zu praktizieren.

Viele FKK-Vereine verfügen über ein eigenes Gelände mit Schwimmbad, Spiel-, Sport- und Sanitäreinrichtungen und manchmal sogar einem Clubhaus. Der Unterhalt dieser Einrichtungen wird durch Mitgliedsbeiträge und durch Eintrittsgelder für Tagesbesuche getragen, die vereinsfremde Gäste bezahlen müssen, um die Clubeinrichtungen nutzen zu können. In einigen Vereinen werden nur Mitglieder eines anderen Vereins oder des DFK / INF akzeptiert, andere lassen auch Gäste ein, die nicht in Vereinen oder dem DFK organisiert sind.

Das Vereinsleben ist natürlich recht unterschiedlich intensiv - je nach Größe und Möglichkeiten des jeweiligen Vereins. Viele Vereine informieren auch auf Vereins-Websites - erreichbar über die DFK-Site Adressen der Vereine  über ihre Angebote.

Wie die meisten Vereine leiden auch die Naturisten-Vereine zunehmend unter Nachwuchsmangel und Überalterung der Mitglieder. Der Grund liegt u. a. darin, dass sich eine allgemeine Vereinsmüdigkeit breit gemacht hat, speziell für FKK-Clubs ist aber die Tatsache entscheidend, dass es heute weit mehr Möglichkeiten gibt als früher, ohne Zusammenschluss im Verein nackt in der Natur zu sein und seinen Körper mit Luft, Licht und Wasser zu verwöhnen: Saunaparks mit Außengelände und Schwimmbad, Erlebnisbäder mit Nackbadetagen sowie viele offizielle oder geduldete Nacktbadeplätze an Seen oder Teichen in ganz Deutschland, FKK-Urlaubsziele und -Campingplätze.

 

Paradies-Abende

Sehr selten sind Schwimmbäder, in denen Badekleidung optional getragen oder eben weggelassen werden kann, ein Beispiel ist das von einem FKK Verein getragene, tagsüber öffentlich zugängliche Hamburger Bad Volkspark. Die meisten anderen Bäder erlauben "Kleidung optional" gar nicht - warum eigentlich nicht? Wenn jedem die freie Entscheidung bleibt, was er tun will, ist doch allen am besten gedient. 

Stattdessen verhängen die Bäder an gelegentlichen "Paradiesabenden" eine schwimmbadweite FKK-Pflicht und verbieten das Tragen von Badekleidung. Solch ein Verbot wird zwar eingehalten, aber oft genug durch das Tragen von Bademänteln etc. konterkariert. Nicht zuletzt deshalb, weil viele Bäder dem FKK-Gebot zum Trotz für den Restaurant- und Ruhebereich dennoch Bademantel oder ein umgeschlungenes Handtuch vorschreiben.

Von der selbstverständlichen Art, nackt herumzulaufen wie am sommerlichen Badesee sind diese "Paradiesabende" daher leider weit entfernt. Meist bin ich der einzige, der die Aufforderung zum Paradiesabend ernst nimmt und dauerhaft nackt bleibt. Und werde deshalb oft sogar misstrauisch beäugt.

Warum eigentlich? Was spricht dagegen, dass ich mich nackt auf einer Liege ausruhe so wie ich im Sommer nackt auf der Wiese in der Sonne liege? Was spricht dagegen, dass ich nackt an die Theke gehe um eine Cola zu trinken, so wie am Düsseldorfer Unterbacher See?

Warum muss ich ein Handtuch um die Lenden tragen, wenn ich am Tisch hocke und meine Bratwurst verzehre? Warum darf ich aber nackt sein, wenn ich 5 m weiter außerhalb der Restaurantzone auf einer Bank sitze und dort nackt in meinen Apfel beiße? 

Warum kann ich mich am Kiosk im Strandbad Unterbacher See nackt in der Schlange nach Cola und Pommes anstellen und mich damit nackt zu anderen Nackten an einen Tisch setzen, um beides zu verzehren - aber an Paradies-Abenden im Freizeitbad geht das nicht? Solche abstrusen Regeln sind nicht für Menschen gemacht. 

Das Traurigste aber: Warum beginnen Nacktbadezeiten in den Bädern meist erst um 19 oder 20 Uhr, oft sogar erst um 21 oder 22 Uhr? Das ist für unsere Kinder viel zu spät, Nacktbadezeiten müssen tagsüber eingerichtet werden! 

Schließlich ist der Unfug, dass ausgerechnet beim Baden das Tragen von Kleidern vorgeschrieben sein soll, Kindern am allerwenigsten klar zu machen - die würden am liebsten nur nackt durchs Bad tollen, und nicht nur durchs Bad sondern auch über den Spielplatz, durch den Sandkasten und auch den Brunnen in der Fußgängerzone. Warum auch nicht?

 

Sprunghilfe

Wenn kein Sprungturm da ist, freut man sich natürlich über jede alternative Sprunghilfe - ein gern geleisteter Freundschaftsdienst. 

Naturisten-Katapult

 

Verzeichnis von Nacktbade-Möglichkeiten

Auf der Website nacktbaden.de findet man ein sehr vollständiges Verzeichnis von Nacktbade-Möglichkeiten in Deutschland und vielen Nachbar- und Urlaubsländern. 

Besondere Nacktschwimm-Events werden im 

angekündigt. Dort ist zu den Events auch eine Anmeldemöglichkeit verlinkt.

 

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