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13.06. Sa

 

Wasserkraft informativ

Der Tag begann mit einem Gewitter, das aber nur über Erfurt wütete. Die Auftaktwanderung mit 12 TeilnehmerInnen über 12 km startete 100 km weiter südöstlich nahe dem Hohenwarthe-Stausee im Sonnenschein, und der blieb uns treu. Im ersten Teil ging es ständig bergan um rund 300m, im letzten Teil ständig bergab um rund 300m. Dazwischen lag eine Berg- und Tal-Wanderung in Höhe des Oberbeckens, das als Pumpspeicherwerk genutzt wird. Schöne Ausblicke und interessante Einblicke in die Schnell-Zuschalt-Reserven der E-Versorgung bei Temperaturen nahe 30°. Fazit: Anstrengend aber lohnend!

14.06. So

Es steht eine Schule...

Die Wanderung am Sonntag begann mit 16 TeilnehmerInnen bei Ziegenbrück und führte nach einer Badepause in der Talsperre zur Teufelskanzel über einer der Schleifen des Hohenwarthe-Stausees, wo der Teufel mitten in die prachtvolle Aussicht einen Felsen platziert hat, der dem Wanderer die Aussicht versperrt. Danach ging es mit ein paar Schnörkeln wieder zurück nach Ziegenbrück.

Das Thermometer erreichte diesmal rund 28°, so dass die Anstiege erneut recht schweißtreibend waren. Im Hotel zum Schlossberg gab es herrlichen Apfelstrudel mit Vanilleeis und später ein schmackhaftes Abendessen. In Ziegenbrück holte ich noch ein Foto nach, das mir ein Jahr zuvor misslungen war: Die Klage über die „von der Behörde an die Wand gefahrene“ örtliche Schule.

15.06. Mo

Wandern im Gleiswärterschritt

Mit 18,5 km und 450m kumulierten Höhenmetern war die Wanderung als anspruchsvoll markiert. Zum frühen Startzeitpunkt um 10:30 Uhr herrschten 11° Luft und leichter Nieselregen - für einige war dies der Anlass, auf die Wanderung zu verzichten und freundlichere Umgebungen aufzusuchen, so dass nur 11 Nacktwanderer übrig blieben. Durch ein paar technische Probleme verzögerte sich die Startzeit dann doch um eine Stunde, und in dieser Stunde holte das Wetter auf: Es wurde heller, und das Thermometer stieg auf 15°, im Lauf der Wanderung dann bis 18°, und die Sonne zeigte sich auch häufiger.

Nach einer Bademöglichkeit in der Hohenwarthe-Talsperre waren der alte Bahnhof Liebschütz und die Bahnbrücke der stillgelegten Linie Triptis-Ziegenrück-Friesau sowie die Wysburg Höhepunkte der Wanderung, bevor es an Neuenbeuthen vorbei zurück nach Drognitz ging. In der Krone in Althenbeuten gab es dann den verdienten Tagesabschluss mit einem Abendessen.

16.06. Di

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Holzland

An der Wanderung im Holzland bei Klosterlausnitz nahmen 16 WanderInnen teil. In dem Abschnitt eines Moores, das aufgrund der anhaltenden Trockenheit kaum feuchte Stellen zeigte, nutzten fast alle die Gelegenheit, das Barfußwandern auszuprobieren. Der weitere Verlauf führte am Mühlenweg an einigen Mühlen vorbei. Den Tagesabschluss bildete ein Aufenthalt in der Kristalltherme mit Sauna, Wellnessbädern und einem stärkenden Abendessen.

17.06. Mi

 

Ziel erreicht: Der Badesee

Neuhaus am Rennweg war Treffpunkt für 11 Nacktradler, die sich wenige 100 m vom Bahnhof entfernt ihrer Kleider entledigen konnten. Zu Beginn der Fahrt kühlte der Fahrtwind jedoch noch sehr, so dass die Fahrt bei geringen Geschwindigkeiten um 8 km/h am angenehmsten war. Später schaffte die Sonne es, die Luft auf 19° zu erwärmen, was auch Bergabfahrten mit über 40 km/h zuließ. Die Wegebeschaffenheit war allerdings mit grobem Schotter überwiegend nicht sehr erfreulich - es rüttelte arg. Den Abschluss der Tour verbrachten wir an bzw. in einem kleinen Stausee, bevor uns die Bahn wieder zurück zum Ausgangspunkt brachte.

18.06. Do

Der Herzogstuhl

Im Raum Freienorla besichtigten die 18 TeilnehmerInnen zunächst die Jagdanlage Rieseneck, wo man sich in einem Tunnelsystem ("Pirschgängen") zwischen mehreren Anschuss-Sitzen bewegen kann, ohne dass die Tiere auf der künstlichen Lichtung Witterung aufnehmen können. Die Anlage geht auf die Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg zurück.

Nicht weit davon entfernt besuchten wir den Herzogstuhl, den sich der Herzog während des 1. Weltkriegs als privates Rückzugs-Domizil bauen ließ. Hier legten wir die Mittagsrast ein, und kurz danach begegnete uns eine größere Reisegruppe, aus deren Reihen jemand befand, "es sei kein Stil, mit Schuhen zu wandern, wenn man sonst nichts anhat". Das stimmt schon, aber angesichts der Schotterwege blieb uns keine Wahl. Auf der weiteren Wanderung erwischte uns noch ein Schauer, der aber weiter keinen Schaden anrichtete. Das Abendessen nahmen wir passend in der Gaststätte Weidmannsheil in Hummelshain ein.