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Sauerländer Nacktwander-Tage mit Panorama-Wanderung gestartet [29.06.15]

Panorama Hirschberg

Wie geplant begannen die Sauerländer Nacktwander-Tage mit einer 16 km-Panorama-Wanderung im Halletal und den umliegenden Höhen. Statt der angekündigten 24° ließ der Sommer sich schon mal mit max. 26° richtig spüren. Gut, dass die letzten 8 km im Schatten von Buchen- und Eichenwälder verliefen.

Am Ufer des Möhnesees fanden wir unschwer ein Lokal mit See-Terrasse, wo wir eine willkommene Stärkung im Licht der langsam sinkenden Sonne genießen konnten.

Möhnesee: Kleine Schwimmer und große Boote [30.06.15]

Entenfamilie und Weiße Flotte

Die zweite Wanderung der Sauerländer Nacktwander-Tage führte uns zum Möhnesee und in den angrenzenden Arnsberger Wald. Kleine Schwimmer (eine Entenfamilie) und große Boote teilten sich das Gewässer, dessen Ufer in diesem Bereich von uns nicht betreten werden durfte (NSG). Bei bis zu 27° Luft war es gut, dass der zweite Teil der Wanderung überwiegend im Wald verlief.

Zum Abschluss präsentierte uns die lokale Gastronomie in Bremen noch eine breite Palette leckerer Gerichte, die wir in den Strahlen der Abendsonne genießen konnten.

Lörmecke-Turm und von Eiszeitjägern genutzte Höhle [01.07.15]

Am Lörmecke-Turm

Am Parkplatz »Hohler Stein« östlich Warstein begann unsere Wanderung im Rahmen der Sauerländer Nacktwander-Tage entlang der Lörmecke, einem plätschernden Bach. Entlang einer abwechsungsreichen und rastplatzarmen Wanderstrecke erreichten wir den 2008 errichteten Lörmecke-Turm, dessen 36 m Höhe vom höchsten Punkt des Arnsberger Waldes aus den Blick über die Baumwipfel ins weite Umland erlaubt.

Schon 2008 erstiegen wir an einem 17° kühlen Septembertag die Aussichtsplattform nackt, heute bei 29° ließen wir uns von der kühlenden Brise in lichter Höhe über den Wipfeln gern anblasen.

An Jahres-Baum-Pfad, Kapellen-Platz und Hubertus-Quelle vorbei erreichten wir bei 32° schließlich den »Hohlen Stein«, eine von eiszeitlichen Rentier-Jägern genutzte Höhle, innerhalb derer es 4 bis 6 Grad kühler war als draußen - angenehm!

32° Luft - und 8 NaturistInnen gehen wandern an der Genkel-Talsperre [02.07.15]

Genkel-Talsperre

Bis 32° zeigte das Thermometer, und eine Gruppe von 8 NaturistInnen ging unter diesen Umständen wandern an der Genkel-Talsperre. Ca. 10 km legten wir auf dem vorwiegend flachen Randweg zurück, aber eine eingestreute Schikane über 3 km mit 100 m Höhendifferenz brachte dann wirklich alle ins Schwitzen. Immerhin hatten wir unsere geplante Route um ein paar Kilometer über sonnenüberstrahlte Feldwege gekürzt, aber der Rückweg zum Parkplatz forderte dann doch noch einmal 100 m Anstieg. Wir wollen uns doch fit halten!

Und wir waren nicht allein unterwegs: Eine Gruppe von ca. 20 Kindern mit ein paar Betreuern hatte es sich an einem Grillplatz gemütlich gemacht und wartete auf das Garwerden der Würstchen, als wir dort vorbei wanderten. Und ein paar Leute führten ihre Hunde spazieren, wobei es den Vierbeinern sichtlich auch recht warm war.

Am benachbarten Aggersee bekamen wir dann nach der Wanderung Gelegenheit, mit einem kulinarischen Ausflug in die Realwelt eines Campingplatzes den drängendsten Durst und Appetit zu stillen, nachdem die eingeplanten Alternativen nicht flexibel auf unsere wetterbedingt verkürzte Wander-Route und vorgezogenen Stärkungsbedarf reagieren konnten.

Nackt-Wanderung am Sorpesee [03.07.15]

32° Luft am Sorpesee

Unsere Nackt-Wanderung zum resp. am Sorpesee hatte ihre anstrengenden Abschnitte zu Beginn: Um 150 Höhenmeter bergan führte der Weg von Sundern über Auf'm Stück, und das schon bei Temperaturen von 30°. Die Mittagsrast nach dem Anstieg hatten wir dann auch dringend nötig.

Danach ging es stetig bergab zum See, und nachdem wir ihn endlich erreicht hatten, wuschen wir uns in den kühlen Fluten an der ersten erreichbaren Badestelle erst einmal den Schweiß ab. Nachdem ein erregter Badegast feststellte, dies sei "kein FKK-Strand", erklärten wir den Badestrand in einer niedlichen Diskussion kurzerhand zum "gemischten" Strand, an dem jeder so baden kann wie er mag.

Die weitere Wanderung entlang des Ostufers verlief dann stressfrei, harmonisch und fast eben. Erst am Staudamm war dann Anziehpunkt. Auf dem angrenzenden Parkplatz hatten wir morgens einen Shuttle-PKW geparkt, der die Fahrer zum Startpunkt zurück brachte, um mit den dort geparkten Autos alle Wanderteilnehmer zur Einkehr zu bringen.

Zum Abschluss des Wandertags genossen wir noch vom Gartenrestaurant aus den Seeblick bei Waffeln mit heißen Kirschen und Eis - und viel Mineralwasser.

Abschluss der Sauerländer Nacktwandertage: Der Grenzsteinweg [04.07.15]

Grenzstein von 1579

Der Grenzsteinweg im Ringelsteiner Wald führt über wunderschöne Waldpfade zum Zollpfosten, der die ehemalige Grenze zwischen dem Herzogtum Westfalen und dem Hochstift Paderborn markiert, und weiter vorbei an zahlreichen Grenzsteinen, von denen die meisten im Jahre 1579 gesetzt wurden. Noch heute ist die Region Grenzgebiet zwischen den Kreisen Paderborn, Soest und dem Hochsauerlandkreis.

Bei 34° Lufttemperatur waren auch gemäßigte Steigungen eine Herausforderung, und während der Rasten tropfte der Schweiß beständig auf den Waldboden. Wer geht auch bei solchen Temperaturen wandern? Wir!

In der Ringelsteiner Waldschenke gab es dann Gelegenheit zur Regenerierung bei kühlen Getränken und Eis-Spezialitäten.