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Nacktwanderung bei Bad Berleburg [19.08.12]

Der Wittgensteiner Schieferweg war Ziel der 18-köpfigen Wandergruppe

Bad Berleburg

WDR-Reporter bei der Arbeit

Den wohl heißesten Sommertag des Jahres 2012 hatten sich die 18 nackten Wanderinnen und Wanderer für ihre Wanderung von Bad Berleburg aus ausgesucht. Auf einem Teil der Strecke wurden die Nacktwanderer von einem WDR-Hörfunk-Reporter begleitet, dessen Aufgabe es war, die Nacktwanderbewegung in Deutschland und in vielen Nachbarländern zu dokumentieren und zu erklären, warum es zu dieser Bewegung kam und warum sie so großen Zulauf hat.

Diesmal hieß die Devise: »Wir wandern nackt ab Parkplatz!« Das hat für die Nacktwanderer den Vorteil, dass sie ihre Klamotten im Auto lassen können und nicht mit tragen müssen. Nur leichtes Gepäck mit ein wenig Proviant und Getränken belastet den Rucksack oder die Umhängetasche der Wanderer.

Wittgensteiner Schieferweg

Schieferformation

Beeindruckende Schieferformationen fanden die Wanderer am Wegesrand vor. Die steilen und teils schmalen, kaum erkennbaren Aufstiege werden durch derlei Ansichten belohnt.

Angesichts der außergewöhlich hohen Sommertemperaturen von deutlich über 30° entschlossen sich einige der älteren oder gehandicapten Wanderteilnehmer trotzdem, auf die letzten Höhepunkte der Wanderung zu verzichten und auf kürzestem Weg die kühlenden Fluten der Eder nahe des Wanderparkplatzes aufzusuchen. An derlei heißen Sommertagen kommen sogar Nacktwanderer ins Schwitzen und freuen sich auf die willkommene Abkühlung durch das erfrischende Nass!

Zum Abschluss der zweitägigen Nacktwandertour trafen sich die naturistischen Wanderfreunde noch einmal im schattigen Biergarten, um die heißen Temperaturen mit kühlen Getränken und die Anstrengungen der Wanderung mit leckeren Speisen zu kompensieren, bevor sie danach die Heimreise antraten.

Nacktwanderung im Wittgensteiner Land [18.08.12]

16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wanderten 20 km nackt durch Wald und Flur

Wittgensteiner Land

Mit dem Zug ware die Nacktwandergruppe zum Haltepunkt Birkelbach gefahren, um sich dort auszuziehen und die Rückwanderung nach Bad Berleburg zu beginnen. Rund 20 km war die Strecke lang, die die Wanderinnen und Wanderer durch die abwechslungsreiche Landschaft des Wittgensteiner Lands führte.

Am Ziel angekommen, bezogen die Naturisten zunächst ihre vorbestellten Hotelzimmer und stärkten sich in der örtlichen Gastronomie mit so leckeren Spezialitäten wie Wildschnitzel oder Wildragout. In bester Stimmung und glücklich über das naturistische Erlebnis ihrer Wanderung bereiteten die Teilnehmer sich sodann auf den Tag 2 ihres Nacktausflugs ins Wittgensteiner Land vor.

Nacktwanderung in der Rhön [12.08.12]

6 Erstwanderer waren sehr angetan

Rhön

Menschen, Schafe und Ziegen

27 Wanderinnen und Wanderer, darunter 6 Erstteilnehmer, waren zur diesjährigen Rhön-Wanderung gekommen und erlebten einen strahlenden Sonnentag in der abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft der Hochrhön.

Die anfangs noch frischen Temperaturen und spürbaren Winde waren angesichts des "höllisch" steilen Aufstiegs zur "Hohen Hölle" schnell vergessen, war im Wald der Wind doch kaum mehr zu spüren und die Wärmeversorgung durch den eigenen Kreislauf voll hochgefahren. Auf den Höhen angekommen, wärmte die Sonne uns mit ihren üppigen Strahlen. Auch der Wind legte sich alsbald, so dass die äußeren Bedingungen für die Wanderung geradezu ideal wurden.

Nach einem 7 km langen Höhenrundgang mit Panoramablick auf den Kreuzberg kehrte die Wandergesellschaft zum Ausgangspunkt zurück, um nach der Vesperpause den klassischen Wanderweg durch die Kaskadenschlucht aufwärts bis zum Roten Moor einzuschlagen. Viele freundliche und anspornende Kommentare begleiteten uns auf der langen Steigung, bis wir von den erneut über 800 m hohen Top-Position den Rückweg zum Parkplatz antraten.

Eine Mutter, die meinte, ihre Kinder hätten wohl Probleme mit dem Auftreten von Nacktwanderern, hat offensichtlich bei der Erziehung ihrer Kinder so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Denn Kinder haben normalerweise überhaupt kein Problem mit Nacktheit und ergreifen dankbar jede Gelegenheit, ohne den lästigen Ballast von Klamotten die Welt zu erobern! Bleibt zu hoffen, dass die Mutter noch den Weg zur Erkenntnis findet und sie bei ihren Kindern keine nachhaltige Blockade gegen Natürlichkeit und Naturbewusstsein erzeugt.

Den Abschluss der Wanderung im Bergrestaurant "Zur Schwedenschanze" hatten wir uns komfortabler vorgestellt. Nach Stärkung mit einer Not-Ration - oder unter weisem Verzicht darauf - machten die Wandererinnen und Wanderer sich auf den Heimweg oder auf die Weiterreise zum beruflichen Einsatzort am Montag.

Überholt wurden wir nur von einigen Mountain-Bikern

Zwei Tage Nacktwanderungen am Hohenwarte-Stausee [21./22.07.]

Steiler Anstieg

Man ist ja keine 30 mehr! Verschnaufpause nach steilem Anstieg. Links im Bild das Höhenprofil der Wanderung. 

Der Hohenwarte-Stausee nahe Saalfeld in Thüringen war am 21. und 22. Juli Ziel einer knapp 20-köpfigen Gruppe von Nacktwanderinnen und Nacktwanderern, die die anmutige Natur der Talsperrenumgebung intensiv erfahren und erleben konnten.

War noch am Samstag der Himmel eher grau und spendete hin und wieder eine feuchte Erfrischung, so deutete sich am Sonntag der Umschwung zum Sommerwetter an: Mit Temperaturen um 21° und während der Wanderung immer mehr aufklarendem Himmel wurde die Nacktwandergruppe bestens eingestimmt.

Auf dem Weg lag unter anderem das frisch mit Moos tapezierte Mooshäuschen, in dem sich die zahlreichen Siebenschläfer mit ihrem Fell geradezu overdresst vorkamen angesichts so viel nackter Haut bei den Wanderern. Trotzdem zeigten die putzigen Tierchen Neugier und Kontaktinteresse.

Auch ein erfrischendes Bad gehörte zum Naturgenuss der aktiven Naturisten, die sich zum Abschluss noch von der lokalen Gastronomie in der Kalten Schenke verwöhnen ließen, bevor sie die Heimreise antraten.

Erste Nacktwanderung im Münsterland [23.06.12]

Hervorragende Bedingungen und abwechslungsreiche Wanderstrecke

Münsterland

Das Paradies liegt im Münsterland - diesem Motto folgend trafen sich 15 Naturisten und Naturistinnen, um eine 17 km lange, abwechslungsreiche Wanderstrecke in dem als weitgehend eben bekannten Münsterland zu bewandern. Das Interesse war ursprünglich doppelt so groß gewesen: Insgesamt gab es 30 Meldungen zu der Wanderung, aber die am Samstagmorgen noch kühle Luft und der zunächst wolkenreiche Himmel verursachten bei vielen Gemeldeten noch Magendrücken oder Halsweh als Vorwand für eine Absage.

Tatsächlich bliesen zu Beginn der Wanderung noch spürbare Winde, die die Mikrophon-Aufnahmen des (bekleidet) mitwandernden WDR-Reporters durchaus störten. Angesichts der Lufttemperaturen von 19° wurde es den nackten Wanderern aber nicht kühl, denn die Sonne strahlte alsbald vom nur leicht bewölkten Himmel.

Die Wanderung führte zunächst am Dortmund-Ems-Kanal entlang, einer beliebten Trasse für Wanderer und Radfahrer, anschließen durch Weiden und Felder, zwei Naturschutzgebiete und schließlich durchs Venner Moor. Die nacktwanderfreundliche Wegequalität ermöglichte über den größten Teil der Wanderstrecke eine Wanderung "barfuß von der Sohle bis zum Scheitel" - insofern hatte der ausgewählte Wanderweg geradzezu Premium-Qualität.

Wanderweg in Premium-Qualität: Wer wird da noch Wanderschuhe brauchen?

Bei den zahlreichen Treffen mit bekleideten Wanderern und Radfahrern bekamen die Nacktwanderer mit vielen fröhlichen Ermunterungen und lustigen Bemerkungen den münsterländischen Humor zu spüren. Die neidischen Bemerkungen wie "Ihr macht es richtig!" oder "Das würd ich mich auch gern trauen!" überwogen deutlich. Ja, trau dich doch! Nichts ist leichter als Nacktwandern: Man zieht sich aus und wandert los!

Nach Abschluss der Wanderung kehrten die Nacktwanderer noch (beklamottet) in der örtlichen Gastronomie ein, um sich zu stärken und danach mit besten Erinnerungen ans gastfreundliche Münsterland die Heimreise anzutreten.

9. Pfingstwanderung mit 95 Teilnehmerinnen und Teilnehmern  [27.05.12]

Pfingsten

Die 9. Pfingstwanderung der Nacktwander-Bewegung fand dieses Jahr bei Herborn im Lahn-Dill-Bergland statt. Rund 100 Anmeldungen hatte es gegeben, schließlich fanden sich 95 Teilnehmer am Wanderstartpunkt zusammen.

Kein bekannter Wanderparkplatz hat Platz für so viele Autos von Wanderwilligen! Aufgrund der großen Meldezahlen griff Initiator Horst auf ein Mittel zurück, das auch schon bei früheren Wanderungen mit großer Beteiligung (z. B. auf dem Hörlepanoramaweg im Juli 2011) Abhilfe bot: Die an Wochenenden leer stehenden Parkplätze von Firmen oder Behörden stellen diese auf Anfrage gern zur Verfügung, um dem verbreiteten Volkssport Nacktwandern die erforderliche Logistikstruktur zu ermöglichen.

Die Aufgabe, 95 Nacktwanderer mit höchst unterschiedlicher Kondition und Wandergeschwindigkeit zusammen zu halten, bewältigte der Initiator mit bestem Erfolg. Es ist einfach so, dass man bei rund 100 Teilnehmern häufiger auf das Aufschließen langsamerer Wanderer warten muss. Angesichts des heiteren Wetters und Temperaturen um 22 Grad war die naturistische Wanderung für alle Teilnehmer ein purer Gewinn. Man traf viele alte Bekannte, aber auch sehr viele neue Gesichter: Das Nacktwandern ist nach wie vor die am stärksten wachsende Natursportart in Deutschland.

Mit der Beteiligung von 95 Nacktwanderinnen und Nacktwanderern zwischen 14 und 75 Jahren wurde gleichzeitig ein neuer, weltweiter Beteiligungsrekord bei Nacktwanderungen aufgestellt - ein weiteres erfreuliches Ergebnis der diesjährigen Pfingstwanderung!

Pfingstsamstags-Nacktwanderung im Warsteiner Wald [26.05.12]

Pfingstsamstag

Lange hatten wir Naturisten im kalten Frühjahr 2012 auf eine solche Gelegenheit gewartet: Sonne pur strahlte vom blauen Himmel, Lufttemperaturen bis 23° und ein nur selten frischer, meist mäßig wehender Wind lieferten ideale Bedingungen für eine Nacktwanderung im Warsteiner Wald.

14 Nacktwanderinnen und Nacktwanderer, darunter ein aufs Radwandern ausgewichener Wanderer mit einem Bänderriss, hatten sich zu dieser Pfingstsamstag-Nacktwanderung zusammen gefunden, die der traditionellen Pfingst-Nacktwanderung am Pfingstsonntag als Traningselement vorgelagert war. Die meisten Teilnehmer hatten sich zur Teilnahme an der "großen" Pfingstwanderung für ein langes Wochenende im Sauerland eingefunden und nutzten das Angebot, im Warsteiner Wald für das Erlebnis Nacktwandern am Pfingstsonntag vorzuüben - war es doch für viele ein später Saisonauftakt.

14 km Strecke bei gemäßigten Höhenunterschieden von kumuliert 200 m führten die Naturisten über wenig frequentierte Wanderwege bis zum Hohlen Stein bei Kallenhardt, wo die Wanderer im kleiderlosen Steinzeit-Outfit die bis in die Altsteinzeit (> 200.000 Jahre) mit Funden belegte Höhle und deren Umfeld besichtigten.

Im Anschluss an die Nacktwanderung erfrischte und stärkte man sich noch in der lokalen Gastronomie mit erfrischenden Getränken und köstlichem Apfelkuchen, bevor die meisten Teilnehmer den Wanderort der Pfingstsonntags-Wanderung ansteuerten.

 
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